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A cappella fürs Ohr und fürs Auge

Isernhagen A cappella fürs Ohr und fürs Auge

Das A-cappella-Quintett "Ferrari Küsschen" gewann die Herzen der Zuhörer im Isernhagenhof im Flug mit Stimme, Nostalgie und viel Witz.

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Nicole verlangt nach ein „bisschen Frieden“.

Quelle: Jürgen Zimmer

Isernhagen. „Guten Freunden gibt man ein Küsschen“: Mit dieser Aussage wirbt seit Jahrzehnten ein bekanntes Produkt der Verführungsindustrie, und meint damit einen schokoladenen Sinnesgenuss. In Verballhornung des Namens dieser verzeihbaren Sünde nennen sich drei Frauen und zwei Männer „Ferrari Küsschen“. Dieser Hochgeschwindigkeitskuss kommt in Gestalt einer A-cappella-Formation daher, die nebst professionellem Gesang auch noch Pikantes und Pointiertes fürs Auge zu bieten hat.

„Da tanzt der Fisch im Grammophon“, so heißt das neue Programm des Quintetts, das am Sonnabendabend zahlreiche Besuchen im Isernhagenhof sehen und vor allem hören wollten. Der Titel deutet darauf hin, dass es ein wenig schräg bis verrückt bei den Küsschen zugeht. Genau das hat Anke Neelshen aus Hannover-Kleefeld gut gefallen. „Tolle Lieder, tolle Stimmen. Und die unterschiedlichen Charaktere, die sie spielen – das macht einfach nur Vergnügen“.

Die fünf Sänger haben ihren eigenen, unverwechselbaren A-cappella-Stil gefunden. Sie erzählen kleine skurrile Alltagsdramen, zum Beispiel aus der Arztpraxis und singen dabei das herrlich zweideutige „Bum-Budi-Bum, das kann gefährlich sein“, mit dem vor Jahrzehnten Lonny Kellner und Peter Frankenfeld auf dem einzig verfügbaren Fernsehkanal Millionen unterhielten. Beim „Kriminaltango“ durfte Zuschauerin Sujung Noh Seifenblasen blubbern. Einstige Showgrößen passierten Revue mit Evergreens, die schmunzeln lassen, die Erinnerungen wachrufen, die das Herz erwärmen – so die Ballade vom gehörnten Ehemann „Noch einen Tanz“, einst unvergessen von Esther und Abi Ofarim interpretiert. „Uns Udo“ Lindenberg als Rudi Ratlos, Nicole, deren Wunsch nach „Ein bisschen Friede“ satirisch bearbeitet wurde, „Sie liebt mich“ von den Beatles oder „Hey, Big Spender“ und all die anderen musikalische Dauerbrenner – sie wurden von Ferrari Küsschen wunderbar gesungen und parodiert – und vom Publikum stürmisch gefeiert.

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Von Jürgen Zimmer

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