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Wie stehen Sie zum sozialen Wohnungsbau?

Der Kandidaten-Check Wie stehen Sie zum sozialen Wohnungsbau?

Am 11. September wird der neue Rat gewählt. Dazu hat die Redaktion allen Parteien und Wählergemeinschaften, die für dieses Gremium mit mehr als einem Kandidaten antreten, Fragen zu Themen gestellt, die die Bürger beschäftigen. Hier finden Sie die Antworten auf die Frage: Wie stehen Sie zum sozialen Wohnungsbau?

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Wie stehen die Parteien zum sozialen Wohnungsbau in Isernhagen. Das hat die Redaktion die Kandidaten für die Kommunalwahl gefragt.

Quelle: Symbolbild

Isernhagen. Helmut Lübeck, CDU : "Wir werden uns an der vorherrschenden Nachfrage orientieren. Unser Ziel: Ein ausgewogenes Angebot an unterstützungsfähigem Wohnungsbau und attraktiven Wohnformen für jedes Alter in Isernhagen zu schaffen. Entscheidungen über Standorte sind dabei grundsätzlich im Einzelfall zu prüfen und von einer Reihe von individuellen Gegebenheiten abhängig. Hierzu zählt auch der direkte Dialog mit allen Betroffenen."

Anette Heinze, SPD :"Wir wollen sicherstellen, dass alle Generationen und Einkommensschichten in Isernhagen ein Zuhause finden, also Wohnraum auch für Menschen mit geringerem Einkommen geschaffen wird. Wir arbeiten daher für ein Sozialbündnis von Politik, Wohnungswirtschaft, Kirchen und Sozialverbänden. Wir wollen Beratungsstrukturen schaffen, etwa ein Wohnbüro, das den Bedarf erfasst und Lösungen entwickelt."

Sigrun Bilges, Grüne :"Der soziale Wohnungsbau muss gefördert werden, damit Menschen mit geringerem Einkommen sich Wohnraum leisten können. Wohnen ist ein Grundbedürfnis, kein Luxus. Bezahlbarer Wohnraum ist ein Beitrag zum wohnortnahen Arbeiten, wirkt sich reduzierend auf Emissionen aus. Wir stehen für soziale Gerechtigkeit und Integration durch gemischte Wohnräume, um Parallelgesellschaften zu vermeiden."

Ulrich von Rautenkranz, FDP : "Der Bau von preiswertem Wohnraum ist für die FDP ein wichtiges Thema. Durch unseren Antrag, gemeindeeigene Flächen dafür zur Verfügung zu stellen, haben wir versucht, einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen. Leider fand unser Vorschlag keine Zustimmung! Durch die Zurverfügungstellung von Fördergeldern der Region und des Landes würden wir aber weiterhin versuchen, Flächen dafür zu finden."

Heiko Weichert, Bürgerstimme Isernhagen :"Der hochwertige Wohnungsbau muss zugunsten preiswerten Wohnraums für sozial schwache Mitbürger gebremst werden. Einbezug der Bedürfnisse der Flüchtlinge. Mehrgeschossige Sozialwohnungen auf dem zum Verkauf stehenden Grund der Christophorus-Gemeinde. Der Rat kann die Bebauungsplanänderung mit einer Auflage versehen. Neubauten müssen 20 Prozent sozialen Wohnraum enthalten."

Jürgen Klingler, AfD : "Aufgrund der Nichtbeachtung der Gesetze (Schengen/Dublin) hat sich die Wohnsituation zugespitzt. Wenn die Altparteien genügend Wohnraum für grundgesetzwidrig eingereiste Menschen bereitstellen können, ist es zwingend geboten, für die hier lebende und arbeitende Bevölkerung adäquaten Wohnraum zur Verfügung zu stellen."

Von der Redaktion

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