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Hortplätze oder Ganztagsgrundschulen?

Der Kandidaten-Check Hortplätze oder Ganztagsgrundschulen?

Am 11. September wird der neue Rat gewählt. Dazu hat die Redaktion allen Parteien und Wählergemeinschaften, die für dieses Gremium mit mehr als einem Kandidaten antreten, Fragen zu Themen gestellt, die die Bürger beschäftigen. Hier finden Sie die Antworten auf die Frage: Hortplätze oder Ganztagsgrundschulen?

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Hortplätze oder Ganztagsgrundschulen? Wie wollen die Parteien den Betreuungsbedarf der Eltern auffangen. Das hat die Redaktion die Kandidaten gefragt.

Quelle: Symbolbild

Isernhagen. Burkhard Kinder, CDU : "Seit 2011 haben wir uns für Ganztagsschulen ausgesprochen. Wir sehen den Bedarf an einem verlässlichen Angebot. Darauf werden wir bei den Gesprächen achten. Ein Ganztagsschulangebot macht Hortbetreuung nicht überflüssig wegen Ferienzeiten, Zeiten außerhalb der Schulöffnung. Deshalb sind auf Landesebene Regelungen nötig, die es der Kommune erlauben, Schulräume außerhalb von Unterrichtszeiten für Hortbetreuung zu nutzen."

Sabine Müller, SPD : "Die Stärkung der Bildungslandschaft ist die Investition in die Zukunft unserer Kinder. Wir werden die Gespräche mit den Eltern und Lehrkräften über den Ausbau zu verlässlichen Ganztagsgrundschulen und die sich daraus ergebenden Vorteile führen. Das sind: Entlastung der angespannten Hortsituation, Öffnung der Schule zum sozialen, kulturellen und betrieblichen Umfeld, Erweiterung des Bildungsangebots und neue Gestaltungsspielräume für Lehrkräfte."

Heike Schünemann-Bagusch, Grüne : "Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ein qualitativ hochwertiges Bildungsangebot und Chancengleichheit für alle Kinder sind für mich die wichtigsten Säulen grüner Politik. Den Isernhagener Weg dorthin wollen wir individuell für jeden Ortsteil gemeinsam mit Eltern, Kitas und Schulen gestalten. Davon unabhängig: Gewährleistet werden müssen flexiblere, an den Bedürfnissen der Eltern ausgerichtete Betreuungszeiten."

Christiane Hinze, FDP : "Sowohl als auch. In den Ortschaften der Gemeinde sind die Grundschulen in Bezug auf Größe und Struktur sehr unterschiedlich, sodass es nach dem momentanen baulichen Zustand nicht möglich ist, flächendeckend Ganztagsschulen einzurichten. Für die FDP spielt bei den zu fällenden Entscheidungen der Elternwille eine große Rolle. Wir werden die Umsetzung des Elternwillens unterstützen und konstruktiv begleiten."

Heiko Weichert, Bürgerstimme Isernhagen : "Ganztagsschule mit Unterrichts- und Betreuungszeiten von 7 bis 18 Uhr, Unterrichtsbeginn nicht vor 8.30 Uhr. Das gibt Eltern Spielraum bei der Koordination mit den Arbeitszeiten. Der größte Teil der Mehrkosten sind Personalkosten. Soweit der Gemeinde Kosten entstehen, ist es zu vertreten, die Gewerbesteuer mäßig zu erhöhen. Zwei Gemeinden in der Region haben einen niedrigeren Hebesatz, 16 einen höheren als Isernhagen."

Jürgen Klingler, AfD : "Gender-Lehre lehnen wir als Bestandteil eines Schulplanes ab. Betreuungsbedarf bei Grundschulen muss durch ausreichend geschultes Personal gewährleistet sein. Wahlfreiheit der Familien zur Schulform. Familien müssen im Mittelpunkt stehen. Familien, die keine Ganztagsschulen in Anspruch nehmen, dürfen finanziell nicht benachteiligt werden. Ideologiefrei. Durch Ganztagsschulen kann das Vereinsleben für Kinder sehr erschwert werden."

Von der Redaktion

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