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Wo setzen Sie den Rotstift an?

Der Kandidaten-Check Wo setzen Sie den Rotstift an?

Am 11. September wird der neue Rat gewählt. Dazu hat die Redaktion allen Parteien und Wählergemeinschaften, die für dieses Gremium mit mehr als einem Kandidaten antreten, Fragen zu Themen gestellt, die die Bürger beschäftigen. Diesmal geht es um die Frage: Wo sollte die Gemeinde sparen?

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An welchen Stellen muss die Gemeinde künftig sparen?

Quelle: Symbolbild

Isernhagen. Helmut Lübeck, CDU :"Ein Rotstift differenziert zu wenig. Ein tragfähiger Haushalt als Ziel muss auch Zukunftsinvestitionen zulassen, zum Beispiel für Schulen und intakte Verkehrswege. Das zu vernachlässigen, wäre gegenüber unseren Kindern falsch. Wir wollen mit Augenmaß, unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, mit Blick auf die Folgekosten, weiter investieren. Parallel wichtig: Bereitschaft zu konsequenter, intelligenter Aufgabenkritik."

Herbert Löffler, SPD :"Allgemeine Sparfloskeln bringen die Finanzen nicht ins Gleichgewicht. Für die Vorlage eines ausgeglichenen Haushalts oder eines Haushaltssicherungskonzeptes, das weniger von einem blinden Rundumschlag mit dem Rotstift, sondern von intelligentem Sparen und haushaltssichernder Wirtschaftsführung geprägt ist, ist der hauptamtliche Bürgermeister in der Bringschuld. Sehr gerne würde ich mit einer SPD-Mehrheit im Rat dieses wirksam einfordern."

Christiane Müller-Koenig, Grüne :"Ausgaben müssen – wo möglich – gekürzt werden, ohne soziale Projekte oder Bürgerengagement kaputt zu sparen. Investitionen nur mit Bedacht: also keine neuen Bau- oder Gewerbegebiete wegen der Folgekosten; keine neuen Parkplätze im Wietzepark und an der K 113. Wir wollen eine Kosten-Nutzen-Prüfung von Verwaltungsabläufen und Einsparpotenziale bei der EDV ermitteln."

Christiane Hinze, FDP :"Die FDP hat sich gegen einfache Möglichkeiten der Ausgabenstreichung entschieden. Wir wollen keine Steuern erhöhen und sind gegen eine generelle Einsparung in allen Bereichen. Von der Verwaltung erwarten wir eine kontinuierliche Aufgabenkritik und eine Überprüfung der Aufgaben an sich. Unsere Anträge dazu wurden abgelehnt. Investitionen in den Bestand und Schaffen von Infrastruktur sind Investitionen in die Zukunft."

Hans H. Lauterwald, Bürgerstimme Isernhagen :"Ein Beispiel für überflüssige Ausgaben aus jüngster Zeit ist etwa die Stele vor dem Isernhagenhof mit 10 000 Euro Kosten. Auch der Jahreszuschuss an den Isernhagenhof, rund 65 000 Euro, die Mietfreiheit nicht mitgerechnet, muss überprüft werden. Vorbild: Der Haushalt der Stadt Monheim am Rhein kommt seit 2011 ohne Neuverschuldung aus und erwirtschaftet sogar Überschüsse zur Tilgung der Altschulden."

Jürgen Klingler, AfD : "Das werden wir als AFD-Fraktion in Zukunft kritisch prüfen. Wir fühlen uns den Steuerzahlern verpflichtet."

Von der Redaktion

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