Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Was planen Sie zur Integration der Flüchtlinge?

Der Kandidaten-Check Was planen Sie zur Integration der Flüchtlinge?

Am 11. September wird der neue Rat gewählt. Dazu hat die Redaktion allen Parteien und Wählergemeinschaften, die für dieses Gremium mit mehr als einem Kandidaten antreten, Fragen zu Themen gestellt, die die Bürger beschäftigen. Diesmal geht es um die Frage: Welche Maßnahmen planen Sie zur Integration der Flüchtlinge?

Voriger Artikel
Günstiges Wohnen im Blick
Nächster Artikel
Porschefahrer zu schnell und ohne Führerschein

Was wollen die Parteien für die Integration der Flüchtlinge in Isernhagen tun?

Quelle: Symbolbild

Isernhagen. Burkhard Kinder, CDU: "Erfolgsmodell Isernhagen: Die Flüchtlinge sind auch dank des Helfer-Netzwerkes in Isernhagen gut angekommen. Bei der Integration gilt es andere Herausforderungen zu meistern. Aktuell wichtig: Sach- und Problemorientierung. Da ist neben den Profis aus der Verwaltung auch weiterhin ein Helfernetzwerk gefragt. Beides zusammen wird dafür sorgen, dass die Flüchtlinge einen guten Start in ein neues Leben bekommen."

Reinhard Lensch, SPD: "Die Gemeinden sind verantwortlich für die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge. Wir unterstützen daher die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Wir setzen uns für eine offene Informationspolitik, eine dezentrale Unterbringung, eine Vereinfachung der Verwaltungsvorgänge, die Ausweitung des Beschäftigungsangebots, die Förderung von Begegnungsmöglichkeiten in Vereinen und Verbänden sowie in Sprachgruppen ein."

Jessica Rothhardt, Grüne: "Unabhängig von der Bleibeperspektive soll den Flüchtlingen direkt nach der Ankunft die Teilnahme an Deutsch- und Werte-Kurse ermöglicht werden – idealerweise nach Geschlechtern getrennt, um Hemmschwellen vor allem bei Frauen zu senken. Um für Beschäftigung und Kontakte mit anderen Menschen zu sorgen, sollen ihnen auf freiwilliger Basis Praktika und Arbeiten zum Beispiel beim Baubetriebshof in der Grünpflege angeboten werden."

Christiane Hinze, FDP: "In den Flüchtlingsunterkünften hat die Gemeinde für Räumlichkeiten zur Begegnung und für die Kinderbetreuung gesorgt. Der Einstellung weiterer Sozialpädagogen/innen hat der Rat zugestimmt. Viele freiwillige Helfer unterstützen die Flüchtlinge bei der Bewältigung des Alltags. Verschiedene Möglichkeiten zum Deutsch lernen werden angeboten. Die FDP wird alle Maßnahmen zur Integration konstruktiv begleiten."

Heiko Weichert, Bürgerstimme Isernhagen: "Isernhagen macht schon viel, muss aber von Sammelunterkünften wegkommen. Ein Schritt dazu wäre mehr Sozialwohnungsbau. Das ehrenamtlich arbeitende Helfernetzwerk ist eine ideale Starthilfe. Es fehlt ein Treffpunkt, an dem Kontakte mit einheimischen Nachbarn stattfinden können. Damit ein solcher zentrale Punkt zur Geltung kommen kann, müssten auch die Verkehrsverbindungen in die Altdörfer deutlich besser werden."

Jürgen Klingler, AfD: "Integration der Integrationswilligen und -fähigen. Daher ist die Förderung der Sportvereine umso wichtiger, aber gegen weitere Maßnahmen ohne Zustimmung der Bürger. Die grundgesetzwidrige Einreise muss gestoppt, der Familiennachzug begrenzt und alle abgelehnten Asylsuchenden zurückgeführt werden. Über das UN-Flüchtlingswerk muss diese Hilfe zur Selbsthilfe im Herkunftsland oder angrenzenden Ländern geleistet werden."

Von der Redaktion

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sm6e19282awue1xchg
Wo ist der Hydrant? App weist den Weg

Fotostrecke Isernhagen: Wo ist der Hydrant? App weist den Weg