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Eltern werden jetzt zur Ganztagsschule befragt

Isernhagen Eltern werden jetzt zur Ganztagsschule befragt

Soll es eine Ganztagsgrundschule in Isernhagen N.B. geben? Den Bedarf dafür ermittelt die Gemeinde mit einer Elternbefragung. Am Freitag sind die Fragebögen an alle Eltern von Kindern im Alter von drei Jahren bis zur zweiten Klasse im Grundschulbezirk N.B. verschickt worden.

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Verlässliche Grundschule, offene oder teilgebundene Ganztagsschule? Die Eltern sollen in den nächsten zwei Wochen ihre Wünsche ankreuzen.

Quelle: Symbolbild

Isernhagen. Bis zum 31. März können die Umfrage-Zettel ausgefüllt in der Schule oder Kita abgegeben oder ans Rathaus geschickt werden. Der Fragebogen ermittelt anonym, welchen Betreuungsbedarf die Eltern für ihre Kinder im Grundschulalter sehen. Wie lange wird an welchem Tag eine verbindliche Betreuung gewünscht? Wird eine Ferienbetreuung benötigt? Zudem informiert die Gemeinde über die möglichen Schulformen und bittet Eltern, ihren persönlichen Wunsch anzukreuzen.

Denkbar ist erstens eine verlässliche Grundschule nur bis 13 Uhr. Zweitens eine verlässliche Grundschule bis 13 Uhr mit anschließender Hortbetreuung bis maximal 17 Uhr. Allerdings weist die Gemeinde darauf hin, dass Hortplätze nur begrenzt zur Verfügung stehen und kostenpflichtig sind – im Gegensatz zur Ganztagsschule.

Die dritte Möglichkeit sieht eine offene Ganztagsschule vor: Eltern entscheiden jeweils für ein Halbjahr, ob und an welchem Tag ihre Kinder das Angebot nutzen sollen. Eine Hortbetreuung – die Ganztagsschule geht in der Regel bis 15/15.30 Uhr – ist für Randzeiten möglich.

Die vierte Möglichkeit sieht eine teilgebundene Ganztagsschule vor: In diesem Fall wären alle Grundschüler verpflichtet, mindestens zwei Tage die Woche am Ganztagsprogramm teilzunehmen, da sich bei dieser Variante Freizeitaktivitäten und Unterricht über den Tag hinweg abwechseln.

Am nächsten Mittwoch, 22. März, beginnt um 19 Uhr ein Informationsabend in der Sporthalle der Grundschule N.B., bei dem Eltern noch einmal von der Gemeinde Fragen beantwortet bekommen und die einzelnen Modelle erläutert werden.

Sollte sich die Mehrheit der Eltern aus dem Grundschulbezirk N.B., der bis auf den Großteil H.B.s die kompletten Altdörfer abdeckt, für eine Ganztagsgrundschule aussprechen, wäre eine Einführung ab dem Schuljahr 2018/2019 denkbar. Der politische Beschluss müsste dafür vor dem 1. Dezember erfolgen, um den Antrag zu stellen. Die Schule würde das Konzept dann ausarbeiten. „Obwohl in der Grundschule Platz ist, müssten wir umbauen“, sagt Amtsleiterin Silvia Voltmer. „Die Minimalforderung für eine Ganztagsschule wäre eine Mensa.“

Von Carina Bahl

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