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Abwassergebühren sollen steigen

Isernhagen Abwassergebühren sollen steigen

Um Investitionen, steigende Personalkosten und die Unterhaltung der Pumpwerke gegenzufinanzieren, schlägt die Gemeinde der Politik jetzt vor, die Abwassergebühren 2017 anzuheben.

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Für die Beseitigung des Abwassers sollen die Bürger in Isernhagen künftig etwas mehr zahlen müssen.

Quelle: Symbolbild

Isernhagen. Bei der Abwassergebühr werden zwei Arten unterschieden: einerseits das Ableiten von Regenwasser, andererseits die Beseitigung des Schmutzwassers. Im nächsten Jahr werden laut Verwaltung hohe Investitionen in das Kanalnetz notwendig – und zwar in beiden Bereichen. Gleichzeitig rechnet die Gemeinde mit einer Personalkostensteigerung von 14 Prozent, da 2017 zurzeit vakante Stellen neu besetzt werden sollen. Für die Unterhaltung der Pumpwerke werden laut Vorlage, über die die Politik jetzt entscheiden hat, weitere knapp 20 000 Euro fällig. Insgesamt erhöhen sich die Ausgaben in der Abwasserbeseitigung inklusive notwendiger Instandsetzungen von Kanälen um 280 700 Euro.

Um diese Kosten betriebswirtschaftlich aufzufangen, sollen die Gebühren angehoben werden. Laut aktueller Kalkulation sollen Bürger ab nächstem Jahr 28 statt wie bisher 21 Cent pro Quadratmeter Grundstück für die Beseitigung des Regenwassers bezahlen. Die Gemeinde rechnet damit, rund 2,36 Millionen Quadratmeter entwässern zu müssen. Im Bereich des Schmutzwassers soll die Gebühr von 2,35 Euro auf 2,48 Euro pro Kubikmeter angehoben werden, um kostendeckend die prognostizierten 1,16 Millionen Kubikmeter Schmutzwasser im Gemeindegebiet ableiten zu können.

Mit Blick auf die vergangenen zehn Jahre erreichen die Gebühren damit aber weitaus nicht den Höchststand: Für die Ableitung des Regenwassers mussten die Isernhagener 2008 beispielsweise noch 30 Cent pro Quadratmeter zahlen. 2010 lag die Schmutzwassergebühr sogar bei 2,69 Euro pro Kubikmeter. Als erstes wird der Bauausschuss am Mittwoch, 30. November, ab 18.30 Uhr im Rathaus darüber öffentlich beraten. Den Beschluss fasst letztlich der Rat.

Von Carina Bahl

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