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Der Plan fürs neue Feuerwehrhaus steht

Isernhagen Der Plan fürs neue Feuerwehrhaus steht

Die Gemeinde hat am Dienstagabend den Entwurf für das neue Feuerwehrhaus in Isernhagen H.B. öffentlich vorgestellt. Die Resonanz der Politiker war positiv.

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So soll das neue Feuerwehrhaus im Haselhöfer Vorfeld in Isernhagen H.B. einmal aussehen.

Quelle: Gemeinde Isernhagen

Isernhagen H.B.. „Ein tolles Gebäude. Wir sind wirklich mehr als sehr zufrieden damit. Das ist ein Top-Ergebnis – aber nicht über das Ziel hinaus geplant.“ Ortsbrandmeister Robert de la Chaux fand kein Wort der Kritik zur Planung für „sein“ neues Feuerwehrhaus, das die Gemeinde bald im Neubaugebiet Haselhöfer Vorfeld in Isernhagen H.B. bauen lässt.

Kein Wunder: „Es ist ja nicht das erste Feuerwehrhaus, das wir bauen“, bilanzierte Hans-Jürgen Beck (Grüne) am Dienstagabend bei der Vorstellung des Entwurfs in der gemeinsamen Sitzung vom Ortsrat H.B. und dem Gebäudeausschuss. In der Tat hatte sich die Gemeinde bei der Ausschreibung an Großprojekten wie der neuen Feuerwehr und dem neuen Baubetriebshof in Altwarmbüchen orientiert. Anstatt alle Gewerke einzeln auszuschreiben, entschied man sich dafür, ein Generalunternehmen zu suchen. Der Vorteil: „Absolute Planungs- und Kostensicherheit, weil alles bis hin zur Möblierung schon vor der Ausschreibung feststeht“, betonte Joost Götze vom Amt für Liegenschaften. Ein Jahr hatte es letztlich gedauert, bis die Angebote im Rathaus eingehen konnten – allein drei Aktenordner füllt die Ausschreibung mit den Vorgaben, Wünschen und Zielen, die der Generalunternehmer nach der Auftragsvergabe realisieren muss.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Eine Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen – der fünfte Platz ist von einem mobilen Notstromaggregat belegt und kann für eventuelle Fahrzeugneubeschaffungen in der Zukunft freigeräumt werden. Ein großer Unterrichtsraum mit Platz für 50 Personen, ein nicht weniger attraktiver Jugendraum für den Feuerwehrnachwuchs, eine Küche, moderne Toiletten, getrennte Umkleiden und Duschen für Frauen und Männer und ein lichtdurchflutetes Treppenhaus finden sich im Sozialtrakt. Ortsbrandmeister, Funktionsträger und die Bereitschaft haben ein eigenes Büro. Lagerräume, eine kleine Werkstatt sowie ein Raum zur Dekontamination finden sich auf der anderen Seite der Fahrzeughalle angebaut. Die bei Alarm eintreffenden Einsatzkräfte haben eine eigene Zufahrt, die sich – „das war der Feuerwehr ganz wichtig“, so Götze – nicht mit den bereits losfahrenden Feuerwehrfahrzeugen kreuzt.

Von der Ortsdurchfahrt aus werden die Bürger das neue Gerätehaus in der ersten Reihe an der Burgwedeler Straße finden – massiv gemauert, voll verklinkert, die Fahrzeughalle weiß verputzt, das Flachdach begrünt und alles schick eingezäunt – wie es die neue Gestaltungssatzung eben so fordert. Aber auch die Kameradschaft soll im neuen Heim nicht zu kurz kommen. „Einen Außenbereich für gesonderte Dienstbesprechungen“, nannte Frank Hartmann, ebenfalls von der Gemeinde, die im Volksmund wohl eher als Grillplatz titulierte Fläche im hinteren Teil. Den Zugang vom Jugendraum dorthin sichert eine Außentreppe, die laut Hartmann auch als „zusätzlicher Fluchtweg“ verstanden wird.

Rund 3 Millionen Euro wird die Gemeinde in das neue Gebäude investieren. Laut Bogyas Ankündigung soll es noch 2018 fertig werden. Ein langersehntes, glückliches Ende, mag man meinen – liegt der politische Beschluss für den Neubau doch bereits 15 Jahre zurück.

Von Carina Bahl

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