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Zum Glück gibt es das Lagerfeuer

Isernhagen Zum Glück gibt es das Lagerfeuer

Sturm, Hagel, Regenschauer: Wer sich bei diesem Wetter zu Pfingsten traut, im Zelt zu schlafen, der ist hart im Nehmen. Oder eben Mitglied der Gemeindejugendfeuerwehr Isernhagen, die am Wochenende auf dem Sportplatz in Neuwarmbüchen tapfer durchgehalten hat.

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In Neuwarmbüchen ist am Pfingstwochenende die Feuerwehr los. Fahnen am Ortseingang kündigen das Jugendzeltlager an – auf dem Zeltplatz ist das Lagerfeuer ein beliebter Treffpunkt zum Aufwärmen.

Quelle: Carina Bahl

Neuwarmbüchen. Der Hauptgrund, in die Jugendfeuerwehr einzutreten, ist es natürlich für viele, das Retten, Löschen, Bergen und Schützen zu lernen. Aber gleich danach kommt garantiert die Aussicht auf die Teilnahme an den legendären Zeltlagern der Jugend. Wie oft es das Pfingstzeltlager der Gemeindefeuerwehr Isernhagen schon gegeben hat? Auch wenn die Betreuer in ihrer Kindheit alle selbst schon dabei waren – es bleibt ein Rätsel. Die ersten Aufzeichnungen gebe es wohl von 1978. Aber unter dem Strich steht: Das Kult-Zeltlager, das inzwischen alle zwei Jahre öffnet, gibt es gefühlt schon immer.

39 Kinder und 21 Betreuer waren denn auch an diesem Pfingstwochenende mit Schlafsack und Feldbett auf den Sportplatz in Neuwarmbüchen gepilgert – auf Grund von nur wenigen Grad über dem Gefrierpunkt lieferte das DRK des Nachts ein paar Decken nach. Neben Orientierungsmärschen, Kennenlern- und Spaßspielen gab es aber auch drei gute Gelegenheiten, sich aufzuwärmen: beim Ausflug ins Celler Badeland, beim Lagerfeuer, das als natürliche Heizung nie ausging, und am sonntäglichen Waffelstand des DRK.

Stefan Carsten, stellvertretender Gemeindejugendfeuerwehrwart, zeigte sich beeindruckt von seinen Sprösslingen: „Es haben alle durchgehalten, keiner ist frierend nach Hause gefahren.“ Auch Hagelschauer, Sturm und Regen konnten keinem etwas anhaben. Schade sei nur die geringe Teilnehmerzahl. „Wir hatten schon Zeltlager mit 110 Teilnehmern.“ Das Mitglieder-Tief in den Jugendfeuerwehren sei allerdings in absehbarer Zeit verschwunden: „Unsere Kinderfeuerwehren boomen, und wenn die alle bald in die Jugendfeuerwehren wechseln, ist der Nachwuchs gesichert.“ Kein Wunder, dass die ganz Kleinen am Sonnabend als Besucher gern gesehen waren, um sich schon einmal einen Vorgeschmack aufs Zelten zu Pfingsten zu holen.

Disziplin gehörte bei all dem Spaß dennoch dazu: Um 7 Uhr Aufstehen, um 8 Uhr Frühstück, selber abwaschen und Ordnung im Zelt halten und um 22 Uhr Licht aus. Die frühe Nachtruhe schien allerdings mehr als willkommen: „Die Kinder waren alle kaputt nach dem aufregenden Tag“, wusste Carsten nur zu gut – und der kuschelige Schlafsack ist dann auch nicht die schlechteste Alternative, wenn mal wieder Bodenfrost droht.

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In Neuwarmbüchen ist am Pfingstwochenende die Feuerwehr los. Fahnen am Ortseingang kündigen das Jugendzeltlager an – auf dem Zeltplatz ist das Lagerfeuer ein beliebter Treffpunkt zum Aufwärmen.

Quelle: Carina Bahl

Von Carina Bahl

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