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Erste Ginkgo-Triebe machen Mut

Altwarmbüchen Erste Ginkgo-Triebe machen Mut

Nachdem der erste Ginkgo vom Rathausplatz in eine Baumschule versetzt worden ist, steht jetzt die Nachhaltigkeit der Umpflanzaktion im Fokus. Erste Blätter treibt der Ginkgo bereits aus. Ob das ein Zeichen fürs Anwachsen oder aber einen Notaustrieb ist, werden die nächsten Wochen zeigen müssen.

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Der Baum treibt wieder aus, erste Ginkgoblätter sind schon zu erkennen.

Quelle: PATRICIA CHADDE

Altwarmbüchen. Ach, guck’ mal, ein Baum – was in einer Baumschule ja auch erst einmal nichts Ungewöhnliches ist. Doch Inhaber Rüdiger Beensen betrachtet nicht irgendeinen Baum, sondern den „Probe-Ginkgo“ vom Isernhagener Rathausplatz.

Dort hatten seine Mitarbeiter das gut 25 Jahre alte und über zehn Meter hohe Exemplar vor Weihnachten ausgegraben und dann auf dem Baumschulgelände wieder eingepflanzt. Ziel der Aktion ist es zu sehen, ob Ginkgos überhaupt umzugsfähig sind. Denn im Ortskern Altwarmbüchens stehen noch 16 weitere Exemplare des Urzeitbaums – und sollen für die geplante mehr als zwei Millionen Euro teure Zentrumssanierung weichen. Sollte sich der Probe-Ginkgo vom Umzugsstress erholen, könnten alle 17 Bäume ins Neubaugebiet Wietzeaue umziehen.

Erste Blätter zumindest treibt der Ginkgo jetzt aus. Beensen spricht von einem guten Zeichen – doch ob es sich dabei nicht um einen sogenannten „Notaustrieb“, ein letztes Aufbäumen vor dem Absterben, handele, das würden erst die nächsten Wochen zeigen.

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Von Patricia Chadde und Frank Walter

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