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Gottes Segen für Heilig Kreuz

Altwarmbüchen Gottes Segen für Heilig Kreuz

In Altwarmbüchen baut das Bistum Hildesheim nach 20 Jahren erstmals wieder eine neue Kirche. Der Grundstein für den 1,8 Millionen Euro teuren Neubau der katholischen Heilig-Kreuz-Gemeinde ist am Sonnabend gelegt worden.

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Propst Martin Tenge (links) segnet das Baugrundstück der Heilig-Kreuz-Gemeinde.

Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Isernhagen. Rund 150 Gäste verfolgten den feierlichen Akt auf dem Areal an der Bothfelder Straße/Ecke Königsberger Straße. Pfarrer Christoph Lindner und Oliver Arndt vom Hemminger Architekturbüro Pape & Kost zementierten eine Kupferkartusche ein, die traditionsgemäß die aktuelle Ausgabe der Tageszeitung, Münzen, Baupläne, eine Urkunde und das Gemeindeblatt beinhaltet. Domkapitular Propst Martin Tenge segnete das Grundstück gegenüber der Abrissstelle der alten Kirche. „Dass wir hier einen Grundstein legen und nicht nur profanieren und abreißen, ist ein gutes Gefühl. Wir bringen etwas ins Leben, was neu ist und fasziniert und was hoffentlich wachsen und gedeihen wird“, sagte er.

Die neue Kirche besticht durch einen modernen, lichtdurchfluteten Bau. Neben einem großen Foyer soll ein Café eingerichtet werden. Der 150 Quadratmeter große Gottesdienstraum ist multifunktional und kann in drei Gruppenräume unterteilt werden. Auch für einen großen Ruhegarten bietet das Grundstück Platz. „Diese Kirche soll die Leute packen und durch die offenen Fassaden Passanten einladen, sie zu entdecken“, sagte Pfarrer Lindner.

Er leitet die Bothfelder Pfarrgemeinde Heilig Geist, zu der Heilig Kreuz gehört, die insgesamt 7500 Mitglieder hat und Bauträger des Neubaus ist. „Altwarmbüchen befindet sich in einem Generationsumbruch. Gerade junge Familien ziehen zu. Wir wollen mit unserem neuen Bau für all diese Menschen da sein“, sagte der Pfarrer.

Für das Grundstück, auf dem die alte Heilig-Kreuz-Kirche gestanden hat, war lange ein Käufer gesucht worden, der mit Rewe schließlich gefunden wurde. Der Erlös von rund einer Million Euro finanziert den Neubau mit. Den Rest übernehmen laut Bistum-Sprecherin Marie Kleine die Kirchengemeinde und das Bistum. Für Architekt Oliver Arndt ist das Projekt eine Herausforderung: „Eine Kirche habe ich noch nicht geplant.“ Ulrich Hafke, Mitglied im Bauausschuss der Gemeinde, freut sich schon auf das neue Gebäude. „Wir haben damals beschlossen, dass die Kirche im Altwarmbüchener Zentrum bleibt“, sagte Hafke erkennbar stolz. „Dass wir so einen tollen Neubau bekommen, ist ein Auftrag an uns, ihn mit Leben zu füllen.“

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