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Grüne legen Ziele für die Ratsarbeit fest

Isernhagen Grüne legen Ziele für die Ratsarbeit fest

Die Isernhagener Grünen sind startklar für die neue Ratsperiode: Den Vorsitz der Fraktion behält Christiane Müller-Koenig, ihr Stellvertreter wird Hans-Jürgen Beck.

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Vor allem für die Gleichberechtigung der Fahrradfahrer im Verkehr wollen die Isernhagener Grünen sich im Rat stark machen.

Quelle: Symbolbild

Isernhagen. Der neue Rat konstituiert sich in seiner Sitzung am Donnerstag, 3. November. Die Grünen werden ab diesem Zeitpunkt nicht mehr mit sechs, sondern nur noch mit vier Mandaten vertreten sein. Fraktionsvorsitzende bleibt die Altwarmbüchenerin Christiane Müller-Koenig, ihr Stellvertreter wird Hans-Jürgen Beck.

Eine Gruppenbildung ist laut dem Ortsverbandsvorsitzenden Felix Schünemann denkbar. „Es hat Gespräche mit der Einzelkandidatin Ute Bobe gegeben. Und auch mit der Bürgerstimme wollen wir noch sprechen.“ Ein Ergebnis steht noch aus – „aber es hat durchaus Vorteile, in einer größeren Gruppe zu agieren.“

Bei einem Mitgliedertreffen am Montagabend haben die Grünen ihre politischen Ziele für die nächsten Monate definiert. Vor allem den Radverkehr und die teils schlechte Anbindung der Dörfer an den öffentlichen Nahverkehr wollen sie erneut politisch thematisieren. „Und wir wollen die Bürger wieder mehr in die politische Arbeit einbinden“, sagt Schünemann. Zum einen will die Partei Umfragen und Themenabende anschieben, zum anderen sollen im Internet das Abstimmungsverhalten und die Positionierung der Grünen öffentlich einsehbar sein. Die Einwohnerfragestunden nur zu Beginn der politischen Sitzungen sehen die Grünen derweil ebenso kritisch wie die reinen Ergebnisprotokolle, die keine inhaltliche Argumentationen festhalten. „Da wollen wir mehr Transparenz“, sagt Schünemann.

Den Mandatsträgern in den Ortsräten räumen die Grünen Entscheidungsfreiheit bei der Wahl der Ortsbürgermeister ein. „Da wollen wir keine Linie vorgeben“, betont Schünemann. Die jeweiligen Mitglieder würden die Menschen vor Ort am besten kennen und selbst herausfinden, wen sie unterstützen. Bei den jetzt bunt gemischten Ortsräten könnten die Stimmen der Grünen das Zünglein an der Waage werden.

Von Carina Bahl

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