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Eltern fordern Erhalt des Grundschulstandortes

Isernhagen Eltern fordern Erhalt des Grundschulstandortes

Die Elternbefragung zur Zukunft der Grundschule Altwarmbüchen hat ein deutliches Ergebnis gebracht: Fast 90 Prozent der Befragten sind für den Erhalt der Schule am jetzigen Standort. Ob es dazu auch kommen wird, ist aber noch absolut offen.

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Soll die Grundschule Altwarmbüchen an der Bernhard-Rehkopf-Straße 11 bleiben und saniert werden? Wenn es nach dem Ergebnis der Elternbefragung geht, dann auf jeden Fall.

Quelle: Carina Bahl

Altwarmbüchen. 653 Umfragezettel hatte die Initiative Anfang März in allen Altwarmbüchener Kitas, Großtagespflegestellen und der Grundschule verteilt – der Rücklauf von knapp 75 Prozent ist wohl Beweis genug, dass die Eltern sich durchaus für die Zukunft der Schule interessieren. Knapp 88 Prozent setzten ihr Kreuzchen denn auch für den Standort, den die Initiative aus Eltern- und Lehrervertretern unbedingt erhalten möchte: in der Ortsmitte an der Bernhard-Rehkopf-Straße 11.

„Es ist völlig richtig, sich früh zu interessieren“, lobte Karl-Rolf Voges (CDU) aus dem Schulausschuss der Gemeinde die Arbeit der Initiative – ergänzte aber auch: „Momentan denken wir Politiker eher an die neue IGS, die Flüchtlinge und die Hort-Problematik.“ Etwas schulterzuckend saß denn auch Christiane Hinze (FDP) bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse am Mittwochabend in der Grundschule. „Das ist alles sehr interessant, aber wir haben noch keine Vorlage der Verwaltung dazu und so auch noch keine Grundlage, auf der wir diskutieren könnten.“

In der Tat war der Vorstoß der Initiative sehr früh angelegt: Zwar kursiert seit der Planung für die IGS die Idee der Verwaltung in den Gremien und Schulen, die Grundschule Altwarmbüchen könnte in die in fünf Jahren leerstehende Hauptschule an der Jacobistraße umziehen. Was das aber an Kosten bedeuten würde, einen entsprechend großen Anbau dort zu realisieren, und ob diese Kosten in der Tat sinnvoller investiert wären als in die Sanierung des Gebäudes am alten Standort, ist noch völlig offen. Die noch „lange Zeit“, die Voges bis zu einem möglichen Umzug in den Raum stellte, teilten die Grünen ganz und gar nicht: „In zwei bis Jahren muss eine Entscheidung stehen“, betonte Carmen Merkel. Es sei sehr ärgerlich, dass die Verwaltung offenbar solche Pläne schon in den Schulen erwähnt habe, „aber wir das aus der Zeitung erfahren müssen.“

Ein klares Signal an die Initiative, ob man sich für den Erhalt des Standortes einsetzen werde oder nicht, dazu ließen sich die Politiker am Mittwochabend auch mitten im Kommunalwahlkampf nicht überreden. Hohe Transparenz im Umgang mit der Standortsuche – wenn sie denn dann auch politisch beginnt – sicherte der Schulausschuss aber zu. Das klare Ergebnis der Umfrage werde man mit in die Diskussion nehmen. Die Initiative wiederum will am Ball bleiben – „wenn die Vorlage erst einmal geschrieben ist, ist die Messe meist gelesen“, erklärte Gregor Dehmel den frühen Gang in die Öffentlichkeit. „So ein wichtiges Thema sollte man eben von Anfang an am besten gemeinsam spinnen.“

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Um diese beiden Standorte in Altwarmbüchen geht es.

Quelle: HAZ-Grafik

Von Carina Bahl

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