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Gutachter soll bei Einkaufszentrum helfen

Isernhagen F.B. Gutachter soll bei Einkaufszentrum helfen

Kann der gordische Knoten um die Zukunft des Einkaufszentrums in Isernhagen F.B. endlich durchschlagen werden? Ein Gutachter soll helfen, dass zumindest ein Teil der 2011 abgebrannten Ladenzeile wieder aufgebaut werden darf.

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Geht es mit der Branntruine jetzt voran?

Quelle: Archiv

Isernhagen. Mehr Platz im Rewe-Markt für ein erweitertes Sortiment, wieder eine Pizzeria im Seitenflügel des Bestandsgebäudes, dazu ein neuer 500-Quadratmeter-Getränkemarkt an der Stelle, wo im Juni 2011 neben dem Rewe-Getränkeshop auch weitere Geschäfte durch einen Brandanschlag vernichtet worden waren: So sieht der aktuelle Plan der VSP Development & Consulting GmbH aus, die das Grundstück der Brandruine in Isernhagen F.B. zu Jahresbeginn von einer dänischen Eigentümergesellschaft übernommen hatte. Pläne, das neu zu errichtende Gebäude an den Textildiscounter Kik zu vermieten, hatten sich erledigt - Kik hat kein Interesse mehr.

Bislang waren VSP und Gemeindeverwaltung davon ausgegangen, dass ein aufwendiges Zielabweichungsverfahren notwendig sei, um die planungsrechtlichen Probleme zu überwinden - die zulässige Verkaufsfläche im Einkaufszentrum ist im aktuellen Bebauungsplan noch kleinteilig untergliedert. Der Ausgang des Verfahrens wäre dabei völlig ungewiss gewesen.

Nach einem Gespräch zwischen der Gemeinde, der Region Hannover und dem für die Landesraumordnung zuständigen Landwirtschaftsministerium kann man sich dieses Verfahren möglicherweise sparen. Ein Gutachter - von der Gemeinde beauftragt, vom Grundeigentümer bezahlt - soll nach übereinstimmenden Aussagen von Bürgermeister Arpad Bogya und VSP-Projektmanager Andreas Gunkel bestätigen, dass ein vergrößerter Rewe-Markt in F.B. verträglich wäre und keine anderen Nahversorgungsstandorte gefährden würde. „Dann wäre nur eine kleine Bebauungsplanänderung notwendig. Im Spätherbst soll das Thema in die politischen Gremien“, sagt Bogya, dem wichtig ist, dass die stabile Nahversorgung in F.B. auch langfristig erhalten bleibt. Gunkel hofft, dass bis zum Jahresende Klarheit besteht. Die Reste der Brandruine sollen indes jetzt endlich verschwinden: In zwei bis drei Wochen, so Gunkel gestern, soll dieser Grundstücksteil bereinigt sein.

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