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Gymnasium schärft sein Profil

Isernhagen Gymnasium schärft sein Profil

Das Gymnasium Isernhagen schärft sein Profil und führt zum neuen Schuljahr Chorklassen und bilingualen Unterricht ein – nicht nur wegen der neuen IGS, aber auch.

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Lehrerin Isa Perret wirbt beim Tag der offenen Tür im Gymnasium Isernhagen für den bilingualen Unterricht.

Quelle: Frank Walter

Altwarmbüchen. Im Gewusel des Tages der offenen Tür am Freitagnachmittag im Gymnasium Isernhagen ging der Infostand von Isa Perret und ihrer Lehrerkollegin ein wenig unter. Dabei standen der britische Union Jack und die US-amerikanische Stars-and-Stripes-Flagge doch stellvertretend für eine Neuerung, die ab dem Sommer im Gymnasium Einzug hält.

Achtklässler, die sich für den bilingualen Unterricht entscheiden, werden parallel zum muttersprachlichen Unterricht in Religion, Musik, Biologie, Geschichte, Sport und wiederum Geschichte auf Englisch unterrichtet – nacheinander, jeweils für ein Halbjahr, bis zum zehnten Jahrgang. Dafür werden die Schüler für die Stunde aus ihrer Klasse herausgelöst und mit Interessierten aus den Parallelklassen gemeinsam unterrichtet. „Für die anderen Stunden bleiben die Schüler in ihren Klassen“, sagte Schulleiterin Christina Bielefeld zum Konzept, das sie am Freitagnachmittag auch den Eltern der künftigen Fünftklässler vorstellte. „Bewertet wird die inhaltliche, nicht die sprachliche Leistung“, erläuterte Lehrerin Isa Perret und sprach von einem Angebot für Schüler, „die mehr Futter brauchen“.

Ebenfalls im Sommer einführen will das Gymnasium Chorklassen für den fünften und sechsten Jahrgang. Sie kooperiert dafür mit der Musikschule Isernhagen und Burgwedel. Es sei für viele Kinder wichtig zu singen, sagte Bielefeld – und für das Gymnasium, Nachwuchs für seine Chöre zu rekrutieren.

Beide Neuerungen, so die Schulleiterin weiter, dienten dazu, das Profil des Gymnasiums zu schärfen. Dies sei auch mit Blick auf die im Sommer startende IGS wichtig, aber nicht nur. Die Idee zum bilingualen Unterricht gebe es schon länger. „Das hätten wir auch ohne den IGS-Start begonnen.“

Von Frank Walter

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