Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Gymnasium will sich stärker profilieren

Isernhagen Gymnasium will sich stärker profilieren

Bestnoten fürs Gymnasium: Die Schulinspektoren haben der Isernhagener Schule jetzt offiziell bescheinigt, dass sie alle Kernaufgaben voll und ganz erfüllt. Mit Blick auf die Zukunft gibt es laut Schulleiterin Christina Bielefeld dennoch viel zu tun.

Voriger Artikel
Pfandbons helfen der Kita
Nächster Artikel
Wer hat den Unfallwagen gegen die Leitplanke gelenkt?

Christina Bielefeld überreicht Frank Niemeier den Prüfbericht. Bahl

Quelle: Carina Bahl

Isernhagen. „Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis“, sagt Gymnasiumsleiterin Christina Bielefeld. Drei Tage lang waren die Schulinspektoren Ende November am Gymnasium, um Lehrer, Schüler und das pädagogische Konzept auf den Prüfstand zu stellen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In keinem Bereich gibt es Grund zur Nachkontrolle - und besonderes Lob gab es von den Prüfern für die fachliche Kompetenz der Schüler. Auch die Sozialkompetenz, das respektvolle Miteinander von Schülern und Lehrern, fand eine positive Bemerkung im Bericht, den Bielefeld jetzt an Isernhagens Ersten Gemeinderat Frank Niemeier übergab.

Und was gibt es noch zu tun, wenn doch alles gut ist? „Wir müssen uns jetzt stärker profilieren, wenn die IGS im nächsten Jahr kommt“, sagt Bielefeld voraus. „Ganz klar: Da gibt es bald schon eine Konkurrenzsituation“, weiß auch Niemeier.

Zwar werden alle Schüler ihr Abitur weiter nur am Gymnasium ablegen können, weil die IGS keine gymnasiale Oberstufe anbieten wird. Andererseits gibt es durchaus einen gymnasialen IGS-Zweig von der fünften bis zur zehnten Klasse. In diesen Altersstufen werden sich die Isernhagener überlegen müssen, ob sie zur IGS oder doch ans Gymnasium gehen wollen.

„Natürlich werden wir eng mit der IGS zusammenarbeiten“, sagt Bielefeld und verspricht, dass es keinen Wettstreit geben wird. Dennoch gehe es jetzt darum, deutlich zu machen, was das Gymnasium an Stärken zu bieten hat und welches besondere Angebot nur dort existiert. Ein paar Überlegungen gibt es dafür bereits: „In der Planung ist zum Beispiel bilingualer Unterricht“, sagt Bielefeld. Zudem gebe es das Projekt, Chorklassen im fünften und sechsten Jahrgang einzuführen. Das Kollegium sei da sehr engagiert bei der Sache.

Mit Blick auf den Bericht der Schulinspektoren findet auch Niemeier viel Lob für die Lehrer des Gymnasiums: „Das sind hoch motivierte Leute hier, die den Bericht sehr konstruktiv aufgefasst haben. Das ist nicht selbstverständlich.“ Auch Bielefeld ist überzeugt, dass mit diesem Team die großen Veränderungen, die mit Gründung der IGS im nächsten Sommer auf das Schulzentrum zukommen, gut zu schaffen sind. Ausruhen könne man sich auf dem Bericht schließlich nicht: „Es ist kein Gütesiegel. Wir müssen und wollen uns immer weiterentwickeln.“ Von Carina Bahl

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sm6e19282awue1xchg
Wo ist der Hydrant? App weist den Weg

Fotostrecke Isernhagen: Wo ist der Hydrant? App weist den Weg