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40 Zuwanderer können Deutsch lernen

Altwarmbüchen 40 Zuwanderer können Deutsch lernen

4000 Euro hat das Möbelhaus Höffner in Altwarmbüchen jetzt dem Helfernetzwerk Isernhagen gespendet. Mit diesem Geld kann der Verein Deutschkurse für 40 Flüchtlinge realisieren. Die 150 Ehrenamtlichen hoffen derweil auf weitere Verstärkung.

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Bei der Spendenübergabe an das Helfernetzwerk im Möbelhaus Höffner: Amin Allah Rustami (von links), Hasinat (4), Hamzah (2), Silke von Tippelskirch, Philipp Neessen, Klaus Reitz und Najeb Rustami.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Altwarmbüchen. Der Einsatz hat sich gelohnt: „Hannover hilft, und Altwarmbüchen hilft auch“ hieß die Aktion von Möbel Höffner beim verkaufsoffenen Sonntag. Freiwillige des Helfernetzwerks Isernhagen verkauften gemeinsam mit Flüchtlingen Getränke an die Kunden. Zuvor hatten die Helfer bereits bei der Möbelhaus-Aktion „Family & Friends“ mitgewirkt: „Im ganzen Haus haben wir Lose verkauft“, berichtete Silke von Tippelskirch, Koordinatorin für die Betreuung von Flüchtlingsfamilien beim Helfernetzwerk. Auch die afghanischen Brüder Amin Allah und Najeb Rustami hatten mitgemacht. „Sie waren sehr erfreut, an der Aktion beteiligt zu sein“, erzählte von Tippelskirch bei der Spendenübergabe bei Höffner.

Zusammen gekommen sind bei beiden Aktionen 4000 Euro. „Damit können wir zwei VHS-Deutschkurse für die Flüchtlinge finanzieren“, sagte Vereinsvorsitzender Philipp Neessen. Jeder der dreimonatigen Kurse hilft etwa 20 Personen beim Erlernen der neuen Sprache. Ansprechen will das Helfernetzwerk insbesondere Frauen, deren Kinder während des Kurses dann auch betreut werden. „Dann kommen die Mütter auch, wenn sie wissen, dass ihre Sprösslinge beschäftigt sind“, sagte von Tippelskirch. Klaus Reitz, Hausleiter bei Höffner, avisierte eine weitere Zusammenarbeit mit dem Helfernetzwerk. Sein Unternehmen biete immer wieder besondere Aktionen an, an denen die freiwilligen Helfer dann erneut mitwirken könnten.

Derzeit setzt sich das Helfernetzwerk Isernhagen aus rund 150 Ehrenamtlichen zusammen, die an verschiedenen Aktivitäten beteiligt sind. Allein 80 Betreuer kümmern sich um die 400 Flüchtlinge leben in Isernhagen. „Für die Familienbetreuung suchen wir noch Helfer“, sagte Neessen. Dringend sucht das Netzwerk zudem Unterstützung im „Radhus“. Dort werden gebrauchte Fahrräder für die Zuwanderer instandgesetzt. „Deshalb wären Kenntnisse beim Reparieren von Rädern von Vorteil.“ Wer helfen möchte, kann sich unter Telefon (01 78) 4 49 42 24 und per E-Mail an helfernetzwerk-isernhagen@web.de melden.

Von Katerina jarolim-vormeier

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