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Höffners Lasterkolonnen ärgern Ortsrat

Kirchhorst/Altwarmbüchen Höffners Lasterkolonnen ärgern Ortsrat

Gebaut hat Höffner seine neueste Filiale im Gewerbegebiet Altwarmbüchen. In die Zufahrt zum Kirchhorster See aber biegen neuerdings nicht mehr nur Transporter und Lastwagen von ortsansässigen Gewerbebetrieben ein, es werden dort auch regelmäßig etliche Höffner-Fahrzeuge am Straßenrand abgestellt. Das hat im Ortsrat für Unmut gesorgt.

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Die roten Lastwagen der Firma Möbel Höffner stehen in Kirchhorst zahlreich an der Straße Großhorst.

Quelle: Frank Walter

Isernhagen. Was das Erscheinungsbild ihres Dorfs angeht, lassen sich Kirchhorsts Kommunalpolitiker auf keine Kompromisse ein - insbesondere am Ortsrand. Als die Gemeindeverwaltung kürzlich eine Sparvariante des eigentlich viel breiter zugesicherten Grünstreifens als Sichtschutz zwischen Kreisel und neuem Gewerbegebiet vorlegte, hagelte es scharfe Proteste - und unmissverständliche Forderungen in Richtung Rathaus, von derlei Versuchen die Finger zu lassen. Und dem neuen Gewerbegebiet Südlich Trennemoor - mit seinen potenten Steuerzahlern - hatten die Ortspolitiker auch nur in Verantwortung für die Gemeindefinanzen zähneknirschend zugestimmt.

Dass neuerdings aber in die Zufahrt zum Kirchhorster See nicht mehr nur Transporter und Lastwagen einbiegen, die dort ansässige Gewerbebetriebe ansteuern, sondern auch regelmäßig etliche Höffner-Fahrzeuge am Straßenrand abgestellt werden, das ärgert Kirchhorsts stellvertretenden Ortsbürgermeister Hugo Berkelmann arg.

Immer wieder stünden dort gleich mehrere der roten Möbellaster und -anhänger im absoluten Halteverbot, kritisierte er in der jüngsten Sitzung des Ortsrates. Er legte zum Beweis auch Fotos vor und lieferte zu seinen Beobachtungen gleich Details mit: Offenbar würden die Anhänger als „rollende Lager“ verwendet, vermutet der Christdemokrat. Anders könne er es sich nicht erklären, dass immer wieder Höffner-Lastwagen an den abgestellten Anhängern haltmachten, Mitarbeiter Pakete umlüden und dann wieder davonführen.

Am Kirchhorster See sei an manchen Tagen bis zur Wertstoffinsel alles zugeparkt, berichtete Berkelmann weiter. Einige Hundert Meter entfernt, auf der gegenüberliegenden Seite des Kreisels, habe er an der Straße Großhorst Ähnliches beobachtet. „Da fahren uns die roten Laster sogar die Rabatten kaputt“, monierte der Kommunalpolitiker.

Dem Ordnungsamt sei das Thema bekannt, hieß es auf Anfrage aus der Isernhagener Verwaltung. Man prüfe die Beschwerden und stehe in Verbindung mit dem Möbelhaus, sagte Gemeindesprecherin Svenja Theunert. Aus dem Hause Höffner hieß es am Dienstag auf Anfrage, die Geschäftsführung wolle zu den Vorwürfen keine Stellungnahme abgeben.

Von Frank Walter

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