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Hund verendet: Halterin vermutet Giftköder

Großburgwedel/Kirchhorst Hund verendet: Halterin vermutet Giftköder

Der Tod eines Sheltie in Großburgwedel sorgt in sozialen Netzwerken für Unruhe unter Hundebesitzern. Den Verdacht, Giftköder könnten verantwortlich sein, kann die Polizei aber nicht bestätigen.

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Hundehalter haben Angst vor Giftködern.

Quelle: Symbolbild

Isernhagen. Mit ihrem Shetland Sheepdog war die Halterin am vergangenen Donnerstag auf mehreren Spaziergängen - unter anderem am Pöttcherteich - unterwegs gewesen. Dass das Tier dabei etwas gefressen oder aufgenommen hätte, sei der Großburgwedelerin nicht aufgefallen, sagte am Mittwoch ein Polizeisprecher. Weil es dem Sheltie anschließend immer schlechter ging, fuhr die Halterin zur Tierklinik nach Hannover, doch kam jede Hilfe zu spät. „Es besteht lediglich der Verdacht einer Vergiftung, aber keine Gewissheit“, sagte Polizeisprecher Holger Hilgenberg gestern auf Anfrage. Eine toxikologische Untersuchung ist dem Vernehmen nach weder von der Staatsanwaltschaft noch von der Hundebesitzerin selbst veranlasst worden.

Seit Anfang vergangener Woche warnen Hundehalter auf einer Fanseite von ffn-Morgenmän Franky vor mit Gift präparierte Leckerlis, und dort berichtete eine Hörerin über zwei am Kirchhorster See vergiftete Hunde. Seitdem ist der Giftverdacht auch in sozialen Netzwerken regional ein großes Thema. Auch von Giftködern, die in Großburgwedel sichergestellt worden seien, ist dort die Rede. Polizist Hilgenberg kann das nicht bestätigen. Er berichtet, dass er bei Recherchen auf Facebook auf mehrere mutmaßliche Vergiftungsfälle gestoßen sei - auch in der Leinemasch, Ronnenberg und Burgdorf. Aber in keinem Fall sei Anzeige erstattet worden. Dies geschah erst nach dem Tod des Sheltie am 16. Januar in Großburgwedel wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Die Polizei habe daraufhin - ohne Ergebnis - Spazierwege und das Grundstück der Halterin untersucht.

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