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Hundetoiletten: Wer kümmert sich jetzt bloß darum?

Altwarmbüchen Hundetoiletten: Wer kümmert sich jetzt bloß darum?

Hundetoiletten sind in Altwarmbüchen ein Thema mit langer Vorgeschichte. Am See beispielsweise gab es einmal eine - bis Kinder die kleinen Tüten für sich als ideale Wasserbomben entdeckten.

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Die Hundetoilette an der Friedrichstraße wird zuhauf genutzt. Doch gebrauchte Tüten werfen Hundehalter oft einfach in die Landschaft. Brunhöber

Quelle: Eike Brunhöber

Isernhagen. Im vergangenen Herbst beantragte der Ortsrat Altwarmbüchen schließlich mit großer Mehrheit, einen zweiten Versuch zur Hundekot-Bekämpfung zu starten. Sieben Stellen an beliebten „Gassi-Wegen“ sollten mit Tütenspendern ausgerüstet werden, die es Herrchen und Frauchen leichter machen sollen, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner wegzuräumen. Laut der parteilosen Ute Bobe sollten die Kosten für die Anschaffung der sieben Hundetoiletten 3000 Euro betragen - zuzüglich 2000 Euro Folgekosten, um die Toiletten zu leeren und neue Tüten aufzufüllen.

Der Rat jedoch legte sein Veto ein: Anschaffungskosten wurden abgenickt - die Folgekosten will das Plenum jedoch sparen, in dem Ehrenamtliche die Pflege der Toiletten übernehmen.

„Hundekot ist doch gesundheitsgefährdend“, betonte Bobe jetzt im Ortsrat Altwarmbüchen. Müssten die Ehrenamtlichen denn dann nicht von der Gemeinde mit Schutzkleidung ausgestattet werden? Dürften die benutzten Tüten überhaupt im Privatauto transportiert werden? Diese Fragen soll die Verwaltung jetzt erst einmal klären. Der Ortsrat bezweifelt indes ernsthaft, jemanden für die Pflege zu finden. „Wer will schon Hundekacke wegmachen?“, sprach Ortsbürgermeisterin Marlis Helfers ein deutliche Worte. Die 2000 Euro Folgekosten seien da günstiger.

So oder so: Die erste Hundetoilette ist am Riehegraben bereits aufgestellt.

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