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IGS: Anträge noch nicht gestellt

Isernhagen/Burgwedel IGS: Anträge noch nicht gestellt

Bis zum 31. Oktober müssen Burgwedel und Isernhagen ihre Anträge auf Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) gestellt haben. Die Stadt ist kurz davor - die Gemeinde steht noch vor Unklarheiten. Gleichzeitig plant Isernhagen aber schon einen Schulneubau.

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Das Ergebnis der Elternbefragung zur Schullandschaft in Isernhagen hat die Region nach Ansicht der Gemeinde nicht richtig bewertet.

Quelle: Frank Walter

Isernhagen. „Wir werden den Antrag definitiv stellen“, betont Isernhagens Erster Gemeinderat Frank Niemeier. Ob es für diesen aber eine neue - und dann kurzfristig anzusetzende - Elternbefragung brauche, sei ungewiss. „Wir hoffen auf Klarheit in den nächsten 14 Tagen.“

Denn: „Um einen Antrag auf eine IGS genehmigt zu bekommen, muss die Kommune ein ausreichendes Elterninteresse nachweisen“, heißt es dazu auf Anfrage von der Landesschulbehörde. Aus Sicht Isernhagens ist das mit der Elternbefragung 2014 auch passiert. Das Land hatte jedoch in seiner Berechnung alle, die sich nicht zurückgemeldet hatten, pauschal als IGS-Gegner eingestuft und den ersten Antrag der Gemeinde so mangels Schülern für eine Gesamtschule abgelehnt.

Welchen Erfolg könnte also ein zweiter Antrag mit der gleichen Befragung haben? Andererseits: „Was sollte eine neue Befragung ändern, wenn das Land wieder so rechnet?“, fragt sich Niemeier. „Dann müsste man eine 100-Prozent-Beteiligung anstreben. Aber wie?“ Die Klage, die die Gemeinde gegen das Land und seine Berechnung angestrengt hat, bleibt daher bestehen. Ende des Jahres soll es ein Urteil geben.

Um im Falle einer Zusage räumlich gewappnet zu sein, beginnt Donnerstag im Ortsrat Altwarmbüchen bereits die Beratung zu den Änderungen im Bebauungsplan „Schulzentrum“. Um die künftige IGS, die Real- und Hauptschule ersetzen würde, unterzubringen, sei ein Neubau erforderlich, der auf dem jetzigen Parkplatz realisiert werden könnte. Die Stellflächen müssten dann südlich auf den Osterfeuerplatz umziehen. Um diese Entwicklung zu ermöglichen, sollen die Politiker der Bebauungsplanänderung am Donnerstag ab 18.40 Uhr im Bauhof zustimmen.

Auch in Burgwedel ist der IGS-Antrag noch nicht gestellt. „Das soll aber in den nächsten Tagen passieren“, sagt Burgwedels Erste Stadträtin Christiane Concilio. Für Burgwedel ist es der erste Versuch, eine IGS genehmigt zu bekommen. Die Stadt hatte zeitgleich mit Isernhagen die Eltern befragt, aber mit dem Antrag auf das neue Schulgesetz gewartet. Eine neue Befragung ist in Burgwedel kein Thema. „Wir haben den Elternwunsch unserer Ansicht nach genügend erforscht“, sagt Concilio.

Von Carina Bahl

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