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IGS-Bündnis löst sich auf

Isernhagen IGS-Bündnis löst sich auf

Wenn Vereine und Gruppen sich dieser Tage auflösen, dann ist das meist ein Zeichen des Scheiterns: zu wenige Mitglieder, zu wenig Geld, Ziele, die nicht erreicht werden können. Beim IGS-Bündnis für Burgwedel und Isernhagen ist das ganz und gar anders.

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In Burgwedel und Isernhagen sind jeweils eine Gesamtschule gegründet worden: Für das IGS-Bündnis gibt es nichts mehr zu tun.

Quelle: Archiv

Burgwedel/Isernhagen. 2011 gegründet, um mit Unterschriften und vielen Ehrenamtlichen eine Elternbefragung zur Gesamtschule in Burgwedel und Isernhagen zu erwirken, ist mit gleich zwei Gesamtschulen, die im August in der Gemeinde und der Stadt an den Start gegangen sind, der Zweck erfüllt – „übererfüllt mag man meinen“, sagt Christiane Scheunemann, die von Anfang an mit dabei war und jetzt freudig das Ende verkünden darf.

Viele Erinnerungen an Diskussionen und Kämpfe bleiben: Eine Unterschriftenaktion mit 973 beteiligten Eltern, kein Schulausschuss ohne kritische Fragen aus dem Bündnis, die Hoffnung, als 2014 die Kommunen die Eltern endlich befragten – und die Enttäuschung, als Isernhagen eine Absage erhielt und Burgwedel sich gar nicht erst traute, den IGS-Antrag zu stellen. Veranstaltungen organisierte das Bündnis zuhauf, um die Vorteile einer Gesamtschule publik zu machen – mit Erfolg. „Schöner lässt sich ein Abschied nicht feiern“, sagt Scheunemann. Und so floss statt Tränen Sekt.

Von Carina Bahl

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