Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Hühnerfarm-Bau liegt im Plan

Kirchhorst Hühnerfarm-Bau liegt im Plan

Der Stall für 6000 Legehennen in der Kirchhorster Feldmark nimmt Gestalt an. Das 50 mal 25 Meter große Gebäude in der Nähe des ehemaligen Erdbeerhofs wird bereits von einem Dach überspannt. In vier Wochen ist der Rohbau abgeschlossen. Dann beginnt der Innenausbau.

Voriger Artikel
Beim Segen rascheln die Blätter
Nächster Artikel
Solo von Bobe und nur noch eine Bürgerstimme

Kirchhorst. Gorden Gosch und seine Partnerin Meike Lüddeke sind zufrieden mit dem Fortgang ihres Projektes. Geht alles nach Plan, können im Oktober die ersten 3000 Hennen einziehen. Sie sind dann etwa 18 Wochen alt. Eier gibt es ab November. Die zweite Herde mit weiteren 3000 Tieren folgt sechs Monate später.

Den Hühnern wird einiges geboten. Sie bekommen einen sogenannten Kaltscharr-Raum und ein großes umzäuntes Außengelände. Die Standards für Biohaltung sind damit erfüllt.

In der Halle wird die Decke verkleidet und der Boden sorgfältig geglättet, um Milben, die sich in Ritzen festsetzen könnten, keine Chance zu geben. Der Hühnerkot gelangt in einem Kanal nach draußen. Von dort geht es über ein Förderband weiter in eine Halle mit Lagerkapazitäten für ein Jahr. Der Kot könnte in einer Biogasanlage genutzt werden oder als Dünger für die Weizenfelder, auf denen das Futter für die Hühner gedeiht, so Gosch. Sortiert werden die Eier in einem vom Stall abgetrennten Raum. "Wir verpacken von Hand. Mein Vater und meine Mutter helfen uns", sagt Gosch.

Die beiden zukünftigen Eierhofbetreiber haben in Göttingen Agrarwissenschaften studiert und gehen mit dem geplanten Betrieb ein hohes Risiko ein. Die zu erwartende Produktion ist zu gering, um den Großhandel beliefern zu können. Die Vermarktung soll über Selbstbedienung auf dem Hof und über den Lebensmitteleinzelhandel laufen - mit Nähe zum Verbraucher.

Ein wenig enttäuscht ist Gorden Gosch noch immer wegen der großen Ablehnung, auf die sein Eierhof gestoßen ist. Eine Petition gegen die Hühnerfarm unterschrieben 930 Unterstützer, die sich unter anderem auf Geruchsbelästigung und Gefährdung durch Keime beriefen. "Ich habe mit Widerstand gerechnet, aber nicht in diesem Ausmaß. Umso wertvoller war der Zuspruch von Freunden", betont der Jungunternehmer. Wie bisher will er auch die Zukunft auf Transparenz setzen. Auf der Homepage www.eierhof-isernhagen.de steht alles Wissenswerte über das Projekt.

doc6qqfm0evvlyyjhn17rr

Fotostrecke Isernhagen: Hühnerfarm-Bau liegt im Plan

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sm6e19282awue1xchg
Wo ist der Hydrant? App weist den Weg

Fotostrecke Isernhagen: Wo ist der Hydrant? App weist den Weg