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Darum regnet es in Kirchhorst Heu vom Himmel

Kirchhorst Darum regnet es in Kirchhorst Heu vom Himmel

So etwas hat der Kirchhorster Landwirt Klaus Gosch noch nicht erlebt: Als er am Montagmittag auf dem Feld südlich der Gartenstadt Lohne zu tun hatte, regnete es plötzlich Heu vom Himmel – "und zwar richtig große Büschel“. Dabei sei weit und breit kein Mähdrescher oder Heuwender zu sehen gewesen.

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So groß sind die Heubüschel, die in Kirchhorst vom Himmel geregnet sind.

Quelle: privat

Kirchhorst. Goschs Frau auf dem heimischen Hof an der Straße Großhorst erlebte dasselbe Phänomen und auch Anwohnerin Anja Neuhaus einige Hundert Meter weiter östlich: "Groß wie Osternester kam es aus der Wolke direkt über uns“, sagte die Kirchhorsterin, die gegen 14 Uhr gerade mit der Familie auf der Terrasse saß. Zehn Minuten hielt der Heu-Regen dort an, Klaus Gosch sprach gar von mehr als einer halben Stunde, in der die Büschel aus großer Höhe gefallen seien. Weniger entspannt reagierten die Hühner im Legenhennenstall seines Sohnes: "Denen war das suspekt. Die sind reingerannt und haben sich unter dem Dach verkrochen“, sagte Gordon Gosch.

Die Ursache für den Heuregen war vermutlich ein seltenes Wetterphänomen, das auch als "Heuteufel" bekannt ist. An sonnigen Sommertagen kann die Luft auf stark erhitzten Oberflächen schneller aufsteigen als in der Umgebung. Es entsteht ein kleiner Wirbelwind, der Unterdruck kann die leichten Heubüschel ansaugen und Hunderte Meter in die Höhe reißen – und irgendwo kommt das Heu dann auch wieder herunter.

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