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SPD will Grundschulen ganztags

Isernhagen SPD will Grundschulen ganztags

In ihrem Kommunalwahlprogramm setzt Isernhagens SPD die Schwerpunkte auf Kinderbetreuung, sozialen Wohnungsbau und Verkehr.

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Haben dem Wahlprogramm den letzten Schliff gegeben: Gudrun Krone-Höpfner (von links), Herbert Löffler und Philipp Neessen.

Quelle: Martin Lauber

Isernhagen. An den Wahlaussagen für jeden Ortsteil und jedes Sachgebiet hat der Ortsverein seit Oktober 2015 gepuzzelt. Redaktionsschluss für die Wahlkampfbroschüre im DIN-A-Format war diese Woche. Ihren Zielen für die Wahlperiode 2016 bis 2021 stellen die Sozialdemokraten das auf ihre Initiative hin Erreichte voran – unter anderem nehmen sie den Anstoß für die IGS, fürs Familienzentrum und den Bau des Seniorenpflegeheims in Altwarmbüchen für sich in Anspruch.

Die Entlastung junger Familien steht mehrfach im Fokus des Programms: Sozialer Wohnungsbau soll gefördert und die (für Eltern kostenlose) offene Ganztagsgrundschule flächendeckend eingeführt werden. Das würde auch den Hort-Engpass beheben, argumentiert SPD-Vorstandsmitglied Gudrun Krone-Höpfner. Bei ihren Landtags- und Bundestagsabgeordneten werde Isernhagens SPD sich stark machen, dass die Kommunen keine Kita-Gebühren mehr erheben müssen. Allemal soll die Steuerkraft der örtlichen Wirtschaft dafür herhalten, den Deckel auf den Gebühren zu halten.

Für Firmenneuansiedlungen wünscht sich die SPD, dass die Wirtschaftsförderung auf potente Unternehmen aktiv zugeht: Versicherungen, Steuern, IT sind die Branchen, die ihr vorschweben. Eine „Anpassung“ der Gewerbesteuern zugunsten einer attraktiven Infrastruktur schließt die SPD dabei nicht aus. Dazu zählt die Partei einen Raum, in dem Jugendliche private Partys feiern könnten, ebenso wie ein Familienzentrum auch für die Altdörfer.

Der wachsenden Verkehrs- und Lärmbelastung in den Bauerschaften soll mit einem nächtlichen Tempo-30-Limit begegnet werden. Langfristig sei eine Ortsumgehung für die Altdörfer nötig, möglicherweise entlang der Bahnlinie. Dafür fordert die SPD zumindest eine erste Weichenstellung. Personell bieten die Sozialdemokraten für die 35 Mandate im Isernhagener Rat 15 Bewerber auf, darunter fünf Frauen.

Eine Steigerung von jetzt neun Sitzen hält Parteichef Herbert Löffler für durchaus realistisch. Bei zwei bis vier Kandidaten je Ortsrat wären selbst im allerbesten Fall eigene Mehrheiten schon personell nicht flächendeckend möglich. In Neuwarmbüchen sind Vater und Sohn Gerd und Dennis Jaeger die einzigen Kandidaten, in K.B. ist mit Dieter Wolf Listenplatz 1 mit dem Ex-Ortsbrandmeister besetzt. Und bekäme in Kirchhorst SPD-Chef Löffler die Mehrheit, würde er gerne eine Ortsbürgermeister-Sprechstunde einführen.

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Von Redakteur Martin Lauber

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