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Endlich Geld für den Bahnhof?

Isernhagen H.B. Endlich Geld für den Bahnhof?

Ein Sachstandsbericht lässt hoffen, dass der lange geforderte barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Isernhagen H.B. in den nächsten Jahren endlich kommen könnte.

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Steile Rampen und tiefe Schlaglöcher dominieren den Bahnhof in H.B.

Quelle: Frank Walter

Isernhagen. Mit neidischen Blicken guckt mancher Pendler aufs nahe Burgwedel. Auch wenn sich die Fertigstellung zigmal verzögert hatte: Die sanft ansteigende, mit Podesten zum Kraftschöpfen ausgestattete Rampe hoch zum dortigen Bahnsteig ist mittlerweile fertig. Einige Kilometer weiter in H.B., am einzigen Haltepunkt des Metronom in Isernhagen, gibt es zwar schon seit langem Rampen statt Treppen. Doch diese sind steil und uneben, Podeste sucht man vergeblich. Da schafften es Rollstuhlfahrer doch allein gar nicht hoch, sagt Ortsbürgermeisterin Christa Reschke - wenn sie sich denn überhaupt erst über Kopfsteinpflaster und durch tiefe Schlaglöcher bis zum Fuß der beiden Rampen gequält haben.

Seit etliche Jahren fordert der Ortsrat deshalb schon den barrierefreien Ausbau des Bahnhofsgeländes, und da scheint mittlerweile Licht am Ende des Tunnels zu sein, wie ein Sachstandsbericht der Gemeindeverwaltung jetzt hoffen lässt. Intensiv habe man unter anderem beim Wirtschaftsministerium, der Landesnahverkehrsgesellschaft, der Deutschen Bahn und der Behindertenbeauftragten der Region für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs samt Neugestaltung des Vorplatzes geworben, heißt es dort - Ziele, für die sich die Gemeinde auch bei ihrer Stellungnahme zum Nahverkehrsplan gegenüber der Region stark gemacht hatte. Die Regionsverwaltung hat jetzt mitgeteilt, dass sie die Wünsche aus Isernhagen zumindest größtenteils zur Umsetzung empfehle. Man habe deshalb die Hoffnung, dass „zumindest mittelfristig“ die Forderung nach dem barrierefreien Ausbau des Bahnhofs H.B. einschließlich der Neugestaltung des Vorplatzes Aussicht auf Erfolg haben könnte, so das Rathaus - zumal die Landesnahverkehrsgesellschaft die Gemeinde bestärkt habe, für den Umbau des Vorplatzes Fördergeld zu beantragen. Sollte dieses bewilligt werden, könnte die Neugestaltung 2017 geplant und spätestens 2018 abgeschlossen werden.

Ortsbürgermeisterin Christa Reschke ist sich sicher: „Das Angebot regelt die Nachfrage“ - will heißen: Wenn endlich investiert würde, nutzten auch noch mehr Isernhagener den Zug, der nur wenige Minuten bis in die hannoversche Innenstadt benötigt.

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