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Textilkunst erzählt Geschichten

Isernhagen F.B. Textilkunst erzählt Geschichten

Was die Autokennzeichen auf dem Parkplatz des Isernhagenhofs schon verrieten, bestätigte sich im Innern: Die große Benefizausstellung der Quiltgruppe Isernhagen hat am Wochenende Interessierte nicht nur aus der Region Hannover, sondern sogar aus Alfeld, Braunschweig und Goslar nach Isernhagen gelockt.

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Bei der Tombola gibt es sieben Quilts zu gewinnen.

Quelle: Frank Walter

Isernhagen F.B.. Die Gruppenleiterin Renate Krupka war ganz begeistert: „Am Sonnabend hat uns der Andrang überrascht, die ersten standen schon eine Stunde vor Beginn vor der Tür. Und auch heute ist es ein ständiges Kommen und Gehen“, freute sie sich am Sonntag – zumal am Ende der Förderverein JuKi aus Kirchhorst und der Ambulante Kinderhospizdienst Hannover-Land profitieren werden. Was der Verkauf von Kuchen und Tombola-Losen unterm Strich für den guten Zweck ergeben hat, wird allerdings erst im April feststehen. Allein sieben Quilts lockten zum Loskauf – und 165 Taschen, welche die seit 20 Jahren bestehende Quiltgruppe Isernhagen extra für die Tombola genäht hatte.

Viele Besucher – beileibe nicht nur Frauen – holten sich bei der Ausstellung Anregungen für eigene Arbeiten. So fotografierte Margret Venetta ungewöhnliche Farbkombinationen unter den mehr als 80 gezeigten Quilts. „Das lege ich mir dann erst mal beiseite“, verriet sie – noch sind ihr die eigenen Ideen nicht ausgegangen. Andere Besucher diskutierten darüber, wie sich beispielsweise Kreise und Quadrate in Mustern verbinden lassen.

Diskussionswürdig waren auch die Namen der Werke, die auf kleinen Zetteln an den Stellwänden verraten wurden: Fantasievolles wie„Twinky Stars“, „Sternen-Potpourrie“ und „Christmas Triangle“ fand sich dort ebenso wie ein eher sachliches „Rote Reste – fetzig“.

Zu den größten Quilts zählte mit fünfeinhalb Quadratmetern „Zurück aus dem Exil“ von Barbara Imhülsen – und zu zwei nur Din-A4-Blatt großen Werke gibt es eine schöne Geschichte zu erzählen: Um die Verbindung zu ihrer 600 Kilometer entfernt lebenden langjährigen Freundin aufrecht zu erhalten, hat Annemarie Schroeter zwei „Freundinnen-Quilts“ angefertigt. Den Entwurf machten beide gemeinsam, und als Stoffe fand Verwendung, was als Kleidungsstück in beiderlei Leben eine Rolle gespielt hatte. „Da steckt ganz viel von unserem Leben drin“, sagte Schroeter, die für die Ausstellung auch den Quilt mitgebracht hatte, der sonst bei ihrer Freundin hängt.

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Von Frank Walter

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