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Straßensanierung dauert halbes Jahr

Isernhagen K.B./N.B. Straßensanierung dauert halbes Jahr

Frühestens nach den Sommerferien beginnt die Region mit der Sanierung der Kreisstraße 113 in Isernhagen K.B. und N.B. Autofahrer müssen dann zwischen den Abzweigungen in Richtung Altwarmbüchen und Isernhagen-Süd mehrere Monate lang mit Behinderungen rechnen.

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Noch ist der Fußweg an der Dorfstraße für Radfahrer in beide Richtungen freigegeben. Das darf er künftig nicht mehr sein.

Quelle: Carina Bahl

Isernhagen K.B./N.B.. Dass nicht, wie bei größeren Straßenbaumaßnahmen üblich, die Ferienzeit genutzt werden wird, liegt laut Conrad Vinken, als Teamleiter in der Regionsverwaltung zuständig für die Unterhaltung und Erneuerung von Straßen, an der Bedeutung der Hauptstraße und Dorfstraße für den überörtlichen Verkehr: Die K 113 ist Umleitungsstrecke für die Autobahnen, eine Sanierung zur Hauptreisezeit sei deshalb nicht zulässig. Starten soll die Fahrbahnsanierung deshalb erst nach Ende der Ferien.

Zunächst soll in Abschnitten die für die Entwässerung wichtige Gosse saniert werden. In einigen Bereichen, in denen nach starkem Regen bislang Wasser auf der Straße stand, soll die Kanalisation erweitert werden. Geplant ist eine Sanierung in 50 Meter langen Abschnitten. Der Verkehr muss, durch Baustellenampeln geregelt, einspurig vorbeigeführt werden. Nach jeweils ein bis zwei Wochen Bauzeit ist der nächste Abschnitt an der Reihe. Zudem werden mehrere Bushaltestellen mit Hochborden und Taststreifen für Sehbehinderte versehen. Diese Arbeiten müssen mit Blick auf das zugesagte Fördergeld auf jeden Fall noch im Jahr 2017 beendet werden.

Für das Auftragen der neuen Fahrbahndecke wird die K 113 dann voraussichtlich zwei Tage komplett gesperrt werden müssen. Zum Einsatz kommen soll lärmmindernder Asphalt – analog dem sogenannten Flüsterasphalt, der nur auf Straßen, auf denen Autos mit höherem Tempo unterwegs sind, einsetzt wird. Verkehrsplaner Vinken geht davon aus, dass sich die Fahrgeräusche der Autos auf dem neuen Belag „nur noch halb so laut“ anhören werden.

Mittlerweile geht die Region von einer Bauzeit von sechs Monaten statt der ursprünglich genannten vier Monate aus. Vinken begründet das mit dem Ausbau des Regenwasserkanals.

Nach wie vor umstritten ist der Plan, dass Radfahrer aus Richtung Großburgwedel kommend künftig auf einem Schutzstreifen auf der Fahrbahn geführt werden sollen. In einer gemeinsamen Sitzung sprachen sich der Bauausschuss sowie die Ortsräte K.B. und N.B. kürzlich dafür aus, unbedingt die Möglichkeiten für den Bau eines auch für Radfahrer freigegebenen Fußwegs auf der Nordseite der K 113 zu prüfen. Da an einigen Stellen der Platz im Seitenraum fehlt, soll die Gemeinde in Gesprächen mit den Grundbesitzern herausfinden, ob diese bereit sind, Grundstücksstreifen abzugeben.

Die Straßenbaulastträger hingegen planen weiter mit dem Fahrradschutzstreifen: Wie die Region Hannover am Donnerstag auf Anfrage mitteilte, planen sowohl die für die Sanierung der L 381 in N.B und H.B. zuständige Landesbehörde für Straßenbau als auch die Region in allen Bauerschaften „einen einseitigen Schutzstreifen am Fahrbahnrand, um die Sicherheit und die Qualität für Radfahrerinnen und Radfahrer sicherzustellen“. Die Umsetzung durch die Region an der Kreisstraße 113 werde in den nächsten drei Jahren passieren. Die Landesbehörde habe bei einem Behördentermin hingegen noch keine Termine nennen können, so Regionssprecherin Sonja Wendt.

Von Frank Walter

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