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Interkulturelle Premiere gelingt

Isernhagen Interkulturelle Premiere gelingt

Das erste "Fest der Kulturen" vom Helfernetzwerk Isernhagen und dem Bauernhausmuseum Wöhler-Dusche-Hof war am Sonntag ein voller Erfolg. Ein großes Publikum ließ sich mit auf einer interkulturelle Reise nehmen, die perfekt in einen typisch deutschen Bauerngarten passte.

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Impressionen vom Fest der Kulturen.

Quelle: Chadde

Isernhagen N.B.. Das kleine Mädchen ist wirklich hoch gehopst. Dann hat es sich beim Seilspringen ein bisschen verhakt. Doch beim „Fest der Kulturen“ auf Isernhagens Wöhler-Dusche-Hof ist das überhaupt kein Problem. Sofort eilt Clinic-Clown Bruno herbei und hebt die junge Lady beim nächsten Durchgang elegant über die Schnur.

Diese kleine Geste steht beispielhaft für das erfolgreiche Wirken des Helfernetzwerks Isernhagen, das am Sonntag zusammen mit dem Nordhannoverschen Bauernhausmuseum zur Premiere eines großen, fröhlichen Festes für Isernhagener, Migranten, Flüchtlinge und Interessierte einlud.

Anfangs saßen die Nationalitäten noch für sich an den liebevoll eingedeckten Tischen. Doch dann lud Clinic-Clown Bruno zum Seilziehen ein, und schon bildeten sich aus den vielen kleinen Grüppchen zwei zugkräftige Mannschaften. „Man muss einfach miteinander ins Gespräch kommen, dann ist die erste Hürde schon genommen“, so die Überzeugung von Ideengeber Klaus Dreyer, der als Lehrer beruflich mit rund 25 Nationen zu tun hatte.

Damit der Einstieg in das gemeinsame „Fest der Kulturen“ allen leichtfallen konnte, wurden die deutschen Begrüßungsansprachen der Museumsvereinsvorsitzenden Inge Hanslik, von N.B.s Ortsbürgermeisterin Renate Matz-Schröder sowie Helfernetzwerk-Chefin Barbara Schindewolf-Lensch auch auf Dari, Kurdisch und Persisch übersetzt.

Anschließend gab es viele schöne Bilder in dem Bauernhaus-Idyll wie plaudernde Menschen unter dem Blätterdach der knorrigen Bäume, aber auch neue, internationale Eindrücke, wie die gemütliche Shisha-Lounge mit ihren Wasserpfeifen. Mohamed Khatib schrieb Namen und Verse in arabische oder lateinische Schriftzeichen je nach Wunsch, während Hayam (15) glücklich mit ihren Brüdern für ein Erinnerungsbild posierte. Sie zählt zu den wissbegierigen jungen Leuten, die innerhalb kurzer Zeit erfolgreich Deutsch lernen, was das Helfernetzwerk ermöglicht. „Außerdem konnten wir schon 60 Menschen in Kooperation mit dem Jobcenter in Arbeitsmaßnahmen vermitteln“, freut sich Barbara Schindewolf-Lensch.

Ihre Sorge, dass das gemeinsame Fest vielleicht unter Gästemangel leiden könnte, war unbegründet, wie die große Gästeschar bewies. Mit ihrem interkulturellen Programm, zu dem auch ein beeindruckendes Büfett zählte, lagen die Hauptorganisatorinnen Katrin Lischko und Kristin Summek also goldrichtig.

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Fotostrecke Isernhagen: Interkulturelle Premiere gelingt

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Von PATRICIA CHADDE

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