Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Im Rathausfoyer verändert sich einiges

Isernhagen Im Rathausfoyer verändert sich einiges

Die Gemeinde Isernhagen lässt endlich ihr Rathaus sanieren. Nicht nur der Bodenbelag und die Brandschutzklappen müssen ersetzt werden, bei der Gelegenheit kann auch ein neues Besprechungszimmer realisiert werden.

Voriger Artikel
Nachtflohmarkt geht in die nächste Runde
Nächster Artikel
„Wir sind jetzt eingespielt“

Der Fahrstuhl hält im ersten Obergeschoss nicht mehr an: Eine neue Lüftungsanlage, neue Brandschutzklappen, ein neuer Bodenbelag im Foyer und ein neues Besprechungszimmer entstehen aktuell vor dem Ratssaal im Rathaus in Altwarmbüchen - Großbaustelle.

Quelle: Carina Bahl

Isernhagen. Wer bei einer Vernissage im Rathaus schon einmal länger im Foyer stehen musste, der hat keinen Zweifel daran, dass die aktuelle Großbaustelle im ersten Obergeschoss dringend erforderlich ist: So manch ein Besucher ist auf dem 25 Jahre alten Teppich schon kleben geblieben - wegen ungezählter Sekt- und Getränke-flecken. Für insgesamt 185 000 Euro lässt die Gemeinde derzeit aber nicht nur einen neuen Bodenbelag im Foyer verlegen. Der Tüv hat bei seiner letzten Überprüfung Alarm geschlagen. Die Brandschutzklappen im Ratssaal müssen dringend erneuert werden. Und da wird das Notwendige gleich mit dem Praktischen verbunden: Im Rahmen der Bauarbeiten wird ein neues Besprechungszimmer realisiert.

„Lauter!“, ruft ein Bürger aus den hinteren Zuhörerreihen im Ratssaal. „Können Sie die Frage bitte noch einmal wiederholen?“ oder „Ihren Namen habe ich akustisch nicht verstanden“ entgegnen Politiker und Verwaltungsmitarbeiter. Diese sich seit Jahren wiederholenden Wortwechsel in Sitzungen dürften ab Oktober Geschichte sein: Im Rahmen der Sanierungsarbeiten lässt die Gemeinde auch eine neue Lautsprecheranlage im Ratssaal installieren – und die Akustikwände, die etwas zu gut den Lärm geschluckt hatten, austauschen.

Bis Ende September ist das erste Obergeschoss des Rathauses, in dem das Ordnungs- und Sozialamt seinen Platz hat, für Bürger schwer zu erreichen – der Aufzug hält dort nicht. Wer einen barrierefreien Zugang benötigt, kann die Mitarbeiter per Klingel informieren.

Auch die politischen Sitzungen müssen ausweichen – der Bauausschuss am Dienstag, 8. September, zieht in die Buhrsche Stiftung nach N.B. um, Gleiches gilt für den Ausschuss für Gebäudewirtschaft und Liegenschaften am Dienstag, 22. September. „Am 8. Oktober müssen wir aber fertig sein, da ist Ratssitzung“, betont Bürgermeister Arpad Bogya.

Laut Tobias Hoyzer von der Verwaltung liege man im Kostenrahmen, der 150.000 Euro für die Sanierungsarbeiten und 35?000 Euro für das neue Besprechungszimmer vorsieht, das sich künftig rechts neben dem Treppenaufgang befinden soll. „Weil wir immer mehr Aufgaben übernehmen, sind aus vielen Besprechungszimmern Büros geworden“, erklärt Bogya den Bedarf für den neuen Raum.

Auch der Zeitplan wird eingehalten – dabei waren Überraschungen nicht ausgeschlossen: „Das Rathaus wurde einst fertiggebaut gekauft“, sagt Hoyzer – welche Kabel wo lagen, stellte sich erst beim Öffnen der Wände heraus.

Von Carina Bahl

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sm6e19282awue1xchg
Wo ist der Hydrant? App weist den Weg

Fotostrecke Isernhagen: Wo ist der Hydrant? App weist den Weg