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Weitere 175.000 Euro für Tagesmütter

Isernhagen Weitere 175.000 Euro für Tagesmütter

Schlecht planbar, aber unverzichtbar: Weil immer mehr Isernhagener Eltern sich für eine Tagesmutter entscheiden, muss die Gemeinde nun 175.000 Euro mehr ausgeben als für 2015 eigentlich angedacht.

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Die Betreuung von Kleinkindern durch Tagesmütter ist in den vergangenen zwei Jahren gestiegen.

Quelle: Symbolbild

Isernhagen. Seit dem 1. August 2013 haben Eltern den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für ihre ein- bis zweijährigen Kinder. Um diesen Anspruch erfüllen zu können, setzt die Gemeinde Isernhagen nicht nur auf Krippen, sondern auch auf Tagesmütter. Ähnlich wie bei Krippenplätzen wird auch die Betreuung bei einer Tagesmutter von der Gemeinde mit Aufwandsentschädigungen subventioniert. Dass dieses Angebot mehr als gut genutzt wird, zeigt, dass der Rat in seiner Sitzung am Donnerstag, 8. Oktober, ab 18.30 Uhr, eine außerplanmäßige Ausgabe in Höhe von 175.000 Euro für die Entschädigung der Tagesmütter genehmigen soll.

Wie kommt es dazu? Laut Verwaltung liegt die Herausforderung darin, die Betreuungszeiten in der Kindertagespflege für den Haushalt richtig zu schätzen. Denn: Jede Tagesmutter kann je nach Qualifikation zwar bis zu fünf Kinder gleichzeitig betreuen - Vorgaben, wie viele Kinder sie wie lange betreuen muss, darf die Gemeinde ihr aber nicht machen. Zudem gibt es Eltern, die eine Betreuung nur bis zu sechs Stunden täglich (Halbtagsplatz) benötigen, andere brauchen die Unterstützung bis zu 50 Stunden pro Woche (Ganztagsplatz). Jede Tagesmutter ist frei in der Entscheidung, wie sie ihre Plätze belegen möchte.

Waren es 2013 nur 25 Ganztagspflegeverhältnisse, die die Gemeinde bei den Tagesmüttern zählte, so sind es aktuell 64. „Erfahrungsgemäß steigen erst zum neuen Kindergartenjahr die Betreuungsverhältnisse an“, erläutert die Gemeinde. „In diesem Jahr waren aber bereits im ersten Quartal fast alle Plätze belegt.“ Die Genehmigung des Rates hat nur rhetorischen Charakter: Die Gemeinde hat sich per Satzung verpflichtet, die Entschädigungen zu zahlen.

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