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Isernhagener wollen die IGS

Isernhagen Isernhagener wollen die IGS

Rückenwind für die Integrierte Gesamtschule: Die Umfrage zur künftigen Schullandschaft in Isernhagen hat ein eindeutiges Ergebnis gebracht. „Es ist vollbracht!“ So hat die Gemeindeverwaltung ihre Presseinformation überschrieben, die am Donnerstag um exakt 15.16 Uhr die Redaktion erreichte.

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Quelle: Archiv

Isernhagen. Tatsächlich hat die Umfrage zur künftigen Schullandschaft in der Gemeinde ein deutliches Ergebnis gebracht. Die geforderte Voraussetzung von 96 Schülern pro Jahrgang wurde klar überschritten - „eindrucksvoll“, wie es die Rathausspitze formulierte. Im ersten Grundschuljahrgang beantworteten 119 Eltern die Frage, ob sie ihr Kind an einer IGS anmelden würden, mit „Ja“. Bei den Zweitklässlern waren es 112, im dritten Jahrgang 109 und im aktuellen vierten Grundschuljahrgang immer noch 104 Eltern, die entsprechend votierten. Die Gemeinde hatte Eltern von 839 Kindern angeschrieben. 537 hatten sich an der Abfrage beteiligt und ihre Antwortkarten ans Rathaus geschickt.

Der Erste Gemeinderat Frank Niemeier sprach gestern von einer „riesigen Freude“ über das Abstimmungsergebnis, das so nach der ersten Elternbefragung - als die Zahlen nicht ausreichten - nicht unbedingt zu erwarten gewesen sei. Vielleicht habe man dieses Mal deutlicher machen können, dass es um die künftige Ausgestaltung der Schullandschaft gehe.

Den Antrag auf Genehmigung einer IGS ab 2016 werde die Gemeinde in der nächsten Woche einreichen, bis Jahresende dann die Landesschulbehörde darüber entscheiden. Im Fall der Genehmigung würden Haupt- und Realschule auslaufen. Der IGS-Antrag werde zwar kein Selbstläufer, so Niemeier. „Ich kann mir aber kein Argument vorstellen, das jetzt noch dagegenspricht.“

Den Fortbestand des Gymnasiums sieht Niemeier durch die IGS nicht bedroht. Derzeit gebe es bei den Ein- bis Fünfjährigen im Schnitt 222 Kinder in Isernhagen, die sich künftig auf die beiden Schulen aufteilten. Die Prognose einer Planungsgruppe war von 231 Kindern in den nächsten Jahren ausgegangen. „Wir erwarten einen deutlichen Zuwachs durch die Baugebiete“, so der Erste Gemeinderat. Und auch vom Generationswechsel im Altbestand erwartet er mehr Kinder für die Schulen.

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