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Erstes Konzert lässt aufhorchen

Isernhagen F.B. Erstes Konzert lässt aufhorchen

Das erste Konzert der Jungen Philharmonie Isernhagenhof ist ein voller Erfolg gewesen. Das neu gegründete Symphonieorchester, in dem Laien und Profis gemeinsam musizieren, bezeichnet die Bürgerstiftung zu Recht als Leuchtturmprojekt. Sie fördert das Orchester bis 2018 jährlich mit 7500 Euro.

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Orchesterleiter Jan Behnken hat die Junge Philharmonie Isernhagenhof fest im Griff.

Quelle: Heine

Isernhagen F.B.. "Es gehört viel Idealismus dazu", sagte Orchesterleiter Jan Behnken vor dem Konzert. Doch nachdem Händels Feuerwerksmusik, Mozarts Klavierkonzert Nr. 9 mit der bezaubernden Pianistin Elisabeth Brauß und "Die Unvollendete" von Schubert verklungen waren, gab es eine einhellige Meinung: Der Einsatz hat sich gelohnt.

Die pädagogische Idee hinter der Orchesterzusammensetzung ist aus Jan Behnkens Sicht geradezu bestechend. Weil in dem Ensemble Schüler der Musikschule Isernhagen & Burgwedel, ambitionierte Erwachsene und Profis gemeinsam musizieren, können die Schüler im Alter von zehn bis 18 können viel von den Profis lernen. "Sie sehen, wie sich die Könner auf ihren Einsatz vorbereiten, ihre Konzentration, ihre Spielweise. Auch musikalische Orientierung gerade bei den Holzbläsern ist möglich. Die Schüler hören, wie die Töne klingen müssen und profitieren davon", erklärte der Dirigent.

Insgesamt 55 Musiker standen beim ersten Auftritt der Jungen Philharmonie Isernhagenhof auf der Bühne. 15 Bläser, ein Paukist und 39 Streicher. "Das Schöne ist, dass wir Stücke jetzt im Original spielen können, weil wir eine entsprechende Besetzung haben", sagte Behnke.

Die ganz jungen Musiker hätten mit den Proben schon Mitte Februar begonnen. Er sähe seine Aufgabe darin, aus dem Ensemble eine Einheit zu schmieden, betonte er. Viele sollen mitmachen, wobei das Gesamtniveau nicht sinken darf.

Musikschüler werden von ihren Lehrern angesprochen, ob sie nicht Lust haben in dem Symphonieorchester mitzuspielen. Es ist also eine Auszeichnung, die auch motivieren soll.

Das Geld von der Bürgerstiftung wird dringend gebraucht für Noten, Unterrichtskosten, die Honorare für Solisten und Orchesterprofis von der Radiophilharmonie Hannover und der Niedersächsischen Staatsoper, für Bühnentechnik und Werbung.

Auf das nächste Konzert dürfen sich Freunde klassischer Musik bereits freuen.

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