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Kurzbesuch macht Appetit auf mehr

Isernhagen Kurzbesuch macht Appetit auf mehr

Die Kita St. Marien kann die nächsten Monate auf männliche Unterstützung bauen. Oatshela Moleko stammt aus dem Partner-Kirchenkreis im südafrikanischen Odi.

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Oatshela Molesko verteilt als Dankeschön für die Geburtstagsglückwünsche Süßigkeiten an die Kinder.

Quelle: Frank Walter

Isernhagen K.B.. Für die Kinder gehört Oatshela Moleko schon voll dazu: Erst singen sie ihm am Montagvormittag ein nachträgliches Ständchen zum 23. Geburtstag. Dann umringen sie ihn und lassen sich die Süßigkeiten schmecken, die der junge Südafrikaner ihnen als Dankeschön mitgebracht hat. "Langsam lerne ich auch ihre Namen“, sagt Moleko – die meisten kenne er jetzt nach einigen Wochen bereits.

Zwölf Monate lang wird der junge Mann, der bis zum vergangenen Jahr in seiner südafrikanischen Heimat Soziale Arbeit studiert hatte, die kirchliche Kindertagesstätte St. Marien in Isernhagen K.B. unterstützen. Sein Freiwilliges Sozialen Jahr war über das Missionswerk in Hermannsburg zustande gekommen. "Das ist ein Versuch, unserer Partnerschaft eine neue Wendung zu geben“, sagt Diakon Lars Arneke.

Bislang fußte die seit vielen Jahren bestehende Partnerschaft zwischen dem Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen und dem in Odi ausschließlich auf dem Besuch offizieller Delegationen. So war im vergangenen Jahr auch Moleko, der sich daheim in einem Jugendgremium einer Gemeinde engagiert, erstmals in die Region gekommen. Die zwei Wochen machten Geschmack auf mehr: "Ich wollte Deutschland unbedingt besser kennenlernen“, sagt Moleko – und dass Kita-Leiterin Yvonne Dorsch da mitmachte, kommt dem 23-Jährigen sehr gelegen: "Zu Hause will ich auch mit Kindern arbeiten“ – die Tagesbetreuung von Waisen soll es sein.

Bis es soweit ist, pendelt Moleko nun aber zwischen seiner Gastfamilie Behn-Hartwig in Brelingen und K.B. Und seine Chefin Yvonne Dorsch freut sich nicht nur auf eine kulturelle Bereicherung im Kita-Alltag, sondern auch – ganz profan – auf starke Männerarme beispielsweise bei der Arbeit an den Hochbeeten.

Von Frank Walter

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