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K 113: Tempo 30 auf leiserem Untergrund?

Isernhagen N.B./K.B. K 113: Tempo 30 auf leiserem Untergrund?

Asphalt, der einen Teil der Rollgeräusche der Autos absorbiert, vielleicht gar Tempo 30 auf zwei Abschnitten? Vorstellbar ist beides auf der zu sanierenden K 113, wie jetzt im Ortsrat N.B. zu hören war.

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Im ersten Halbjahr 2017 soll die K113 in Isernhagen K.B. und N.B. saniert werden.

Quelle: Symbolbild: Wolfram Kastl/dpa

Isernhagen N.B./K.B.. Wie schon zwei Tage zuvor in K.B., stellte Regionsmitarbeiter Conrad Vinken am Donnerstagabend auch im Ortsrat Isernhagen N.B. die Sanierungspläne für die Kreisstraße vor, die in der ersten Jahreshälfte 2017 beide Ortsteile betreffen wird.

An den Einbau von "Flüsterasphalt“ – durch den offenporigen Belag wird der Lärmpegel deutlich gesenkt – "haben wir nicht gedacht“, gab Vinken auf Nachfrage von Burkhard Kinder (CDU) offen zu. Dabei gebe es dergleichen mittlerweile nicht nur für Autobahnen, sondern auch für Straßen, auf denen langsamer gefahren werde. Die Region habe ohnehin vorgehabt, dergleichen zu testen, bislang im Bereich Barsinghausen. "Wir können das aber vielleicht auch hier probieren“, sagte Vinken eine Prüfung zu.

Der Verkehr auf der K 113 ist nach Meinung vieler Anwohner aber nicht nur zu laut, sondern oft auch zu schnell unterwegs. Doch auch da könnte es möglicherweise Verbesserungen geben: Noch in diesem Jahr soll eine Novelle der Straßenverkehrsordnung in Kraft treten, mit der die Hürden für die Anordnung von Tempo 30 auf innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen gesenkt werden. "Wir haben das Thema Tempo auf dem Schirm“, versicherte Gemeindemitarbeiterin Claudia Halfen. Zunächst wolle man das Inkrafttreten der Gesetzesänderung abwarten, dann könnte man einen Vorstoß wagen. Denkbar seien laut Halfen Tempo-30-Anordnungen im Bereich des Kindergartens an der St. Marien-Kirche in K.B. und – mit Blick auf die nahe Grundschule – am Einkaufszentrum in N.B.

Halfen äußerte sich gestern zurückhaltend, ob eine solche Anordnung tatsächlich machbar sein werde. Von der Region als Oberer Verkehrsbehörde wäre zumindest kein Widerstand zu erwarten, wie Vinken bereits im Ortsrat K.B. versichert hatte.

Kritik an Reihenhaus-Plänen

Pläne für den Bau von insgesamt 17 Reihenhäusern an der Straße Am Ortfelde haben am Donnerstagabend den Ortsrat N.B. beschäftigt. Eine entsprechende Bauvoranfrage für das westliche Nachbargrundstück des Altenheims war vor wenigen Tagen im Rathaus eingegangen. Nach kurzer Debatte schlossen sich die Politiker der Meinung der Verwaltung an, das Einvernehmen zu versagen. Die beiden nördlichen Gebäude würden planerisch festgelegte Baugrenzen überschreiten, so die Argumentation der Fachleute im Rathaus. Mancher Politiker störte sich aber auch an der Art der geplanten Bebauung: Reihenhäuser an dieser Stelle, „das würde das Ortsbild komplett verändern“, so Günter Leydecker (SPD).

Von Frank Walter

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