Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Keine Chance: Viele Unfälle bei Eisglätte

Isernhagen Keine Chance: Viele Unfälle bei Eisglätte

Auf Schlittschuhen wäre man gestern früh in Isernhagen schneller voran gekommen als auf Winterreifen: Bis 9 Uhr morgens kam es auf der spiegelglatten Ortsdurchfahrt in den Altdörfern gleich zu mehreren Unfällen. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand.

Voriger Artikel
Kontrolle vor dem Schulzentrum: Nur drei Schüler fahren ohne Licht
Nächster Artikel
Ein langer Weg bis zur Sanierung des Zentrums

Eisglätte Isernhagen

Quelle: Carina Bahl

Isernhagen. Bis 22.30 Uhr war am Mittwochabend der Streudienst des Bauhofes Isernhagen im Einsatz gewesen - ab 4 Uhr in der Frühe rollten die Fahrzeuge dann erneut in Dauerschleife. Auch die Straßenmeistereien aus Burgdorf und Burgwedel - zuständig für die Ortsdurchfahrten in den vier Altdörfern - räumten und streuten, so gut sie nur konnten. Gegen blitzartige Eisglätte, wie sie sich gestern Früh auf schneefreier Fahrbahn bei gefrierender Nässe einstellte, war das allerdings vergebene Mühe.

Im Berufsverkehr ging es daher mit Spitzenwerten von Tempo 10 auf der Dorf- und Burgwedeler Straße sowie Am Ortfelde voran. Es brauchte keine Bremsung - ein einfacher Abbiegeversuch oder langsames Anfahren reichte, damit die Reifen durchdrehten und die Autos über die dicke Eisschicht schlidderten und sich drehten.

Allein zwischen 7.30 Uhr und 9 Uhr morgens zählte das Polizeikommissariat Großburgwedel gestern fünf Glätteunfälle auf der Ortsdurchfahrt: Viermal blieb der Bremsversuch erfolglos - Autos rutschten in Zeitlupe aufeinander. Verletzt wurde dabei niemand. Die Sachschäden blieben laut Polizei ebenfalls gering. Alle Fahrzeuge waren nach den Unfällen noch fahrbereit. Nur ein Ford, der gegen 8.30 Uhr in H.B. von der Burgwedeler Straße kurz hinter einer kleinen Brücke in den Graben rutschte, musste von einem Abschleppdienst aus seiner misslichen Lage befreit werden. Der Stau auf den eisglatten Fahrbahnen zog sich bis zum späten Vormittag hin, als das Salz endlich in die Eisschicht eingedrungen war. Allein die Farster Bauerschaft blieb vom Blitzeis weitgehend bewahrt.

Bereits am Mittwochabend war es im Gemeindegebiet zu Unfällen gekommen: Gegen 18 Uhr wartete ein 43-Jähriger in seinem VW an einer Ampel in K. B. - ein Mercedes und ein BMW dahinter konnten nicht mehr bremsen und rutschten erst auf den stehenden VW und schließlich gegen einen Skoda im Gegenverkehr. Knapp zwei Stunden später geriet dann ein 36-Jähriger in seinem Mercedes auf der K 114 zwischen Altwarmbüchen und K. B. ins Schleudern. Das Auto kollidierte mit einem Straßenschild und landete im Graben. Diesen Schaden schätzt die Polizei auf 2000 Euro.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sm6e19282awue1xchg
Wo ist der Hydrant? App weist den Weg

Fotostrecke Isernhagen: Wo ist der Hydrant? App weist den Weg