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Keine Plattform im Oldhorster Moor

Kirchhorst Keine Plattform im Oldhorster Moor

Pro Naturschutz, kontra Aussichtsplattform: Ein gemeinsamer Ortstermin von Politikern, Regions- und Verbandsvertretern hat jetzt zu einer Einigung für das Oldhorster Moor geführt. Zuvor hatten Ortsrat und Nautrschützer protestiert.

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Das Oldhorster Moor soll keine Aussichtsplattform bekommen - zugunsten unberührter Natur.

Quelle: Archiv

Isernhagen. Wie lässt sich der Themenradweg „Von Moor zu Moor“, den die Region aktuell installiert, an das Oldhorster Moor anschließen? Der ursprüngliche Vorschlag, am Beginn des südlichen Dammes in Kirchhorst eine Aussichtsplattform zu errichten, hatte bei Naturschützern und im Ortsrat für Protest gesorgt. Für Touristen sei das ja sicherlich eine schöne Sache - für die Artenvielfalt im Moor allerdings eine unnötige Störung, so lautete die Argumentation.

Bei einem Ortstermin mit Professor Axel Priebs, Umweltdezernent der Region, mit Bürgermeister Arpad Bogya, dem Nabu, dem Realverband, der Jagdgenossenschaft und mehreren Ortspolitikern hat es jetzt eine Einigung gegeben: Der Schutz der Tierarten hat Vorrang vor den Besuchern - es wird künftig keine Aussichtsplattform geben.

Vielmehr ist nun geplant, wenn der Realverband Stelle zustimmt, die Radfahrer in der Verlängerung des Krümpelweges am Oldhorster Moor vorbeizuführen. Tafeln sollen die Besucher über naturkundliche und kulturhistorische Fakten informieren.car

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