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Kick-off-Meeting für's Feuerwehrhaus

Altwarmbüchen Kick-off-Meeting für's Feuerwehrhaus

Bei einem Kick-off-Meeting ist nun der Auftakt zum Neubau des Feuerwehrhauses am Farrelweg getan. Der Zeitplan ist sehr straff, bis zum 30. September soll alles fertig sein.

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Das Feuerwehrgerätehaus am Farrelweg in Altwarmbüchen ist nebst dem Wohngebäude nur noch ein Häufchen Schutt. Die Einsatzkräfte sind vorerst in ein Provisorium auf dem alten Bauhofgelände umgezogen.

Quelle: Carina Bahl

Isernhagen. Gemeindeverwaltung, Politik, Feuerwehr und Generalunternehmen haben sich am Donnerstagabend zum Kick-off-Meeting bei Keks und Cola getroffen. Dieser hochmoderne Begriff, mit dem Bürgermeister Arpad Bogya zugegeben „noch ein paar anglizistische Problemchen hat“, steht sogar im Duden - und frei übersetzt für „Auftakttreffen für ein neues Projekt“. Welches das in diesem Fall ist? Das neue Feuerwehrhaus am alten Standort in Altwarmbüchen.

Im Internet warnen Unternehmensberatungen davor, dass bei solchen Veranstaltungen viel schiefgehen kann, „weil der Auftakt die Erwartungen der Projektmitglieder und der Beobachter prägt. In dieser Phase fällt die Entscheidung, welche Bedeutung Beteiligte dem Projekt beimessen.“

An dieser Stelle kann beruhigt werden: Das Kick-off-Meeting ging erfolgreich über die Bühne. Lob für die Zusammenarbeit verlautete von der Verwaltung, Dankbarkeit für den Informationsaustausch vonseiten der Feuerwehr - und selbst das Generalunternehmen punktete mit dem Zauberwort „Bau und Qualitätsvorschriften der Gemeinde Isernhagen“. „Die kennen wir fast auswendig“, versicherte die Architektin lachend.

Die gute Laune wurde nicht zuletzt von dem straffen Zeitplan befeuert, den sich der Projektleiter gesetzt hat: Die alte Fahrzeughalle und das benachbarte Wohngebäude wurden bis gestern termingerecht in ein Häufchen Schutt verwandelt. Am 2. März soll der Rohbau beginnen, am 29. Mai soll er stehen, am 10. Juli sollen dann Dach, Fassade, Fenster und Türen „dicht sein“. Kurze Gedankenpause. „Feiern wir denn kein Richtfest?“, ruft Bogya in die Runde. Doch, natürlich: am 15. Juni.

Am 30. September soll das neue Feuerwehrhaus schlüsselfertig an die Einsatzkräfte übergeben werden - mit Büros für das Kommando, einer Atemschutzpflegestelle, großzügigen Aufenthalts- und Unterrichtsräumen, einem Notstromaggregat, einem Erste-Hilfe-Zimmer und satten 27 Parkplätzen vor der Tür. „Diese Planung war eine Herausforderung für uns“, gesteht Projektleiter Marc Wieneke, und meint damit, auf einem 2800 Quadratmeter kleinen Grundstück so viele Parkplätze und ein 1200 Quadratmeter großes Gebäude unterbringen zu müssen. 2,7 Millionen Euro, die der Feuerwehrhausneubau kosten wird, dürften diesen Einsatz entschädigen.

Einen Bonuspunkt zum Abschluss des Kick-off-Meetings sammelte noch Joost Götze vom Amt für Gebäudewirtschaft: „Alle Schritte werden wir mit den Beteiligten bei unseren Mittwochstreffen auf der Baustelle besprechen.“ Wie das Internet empfiehlt: alle mitgenommen - top!

Von Carina Bahl

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