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Betrunkener Autofahrer versteckt sich

Isernhagen Betrunkener Autofahrer versteckt sich

In Kirchhorst hat sich in der Nacht zu Donnerstag eine Verfolgungsjagd samt Polizeihubschrauber und -hunden abgespielt. Ein betrunkener Autofahrer war vor der Polizei geflüchtet und hatte sich in einer Lagerhalle versteckt. Zeugen werden gesucht.

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Ein betrunkener Autofahrer hat in der Nacht zu Donnerstag die Flucht vor der Polizei ergriffen.

Quelle: Symbolbild

Kirchhorst. Gegen Mitternacht wollte eine Polizeistreife einen Autofahrer kontrollieren, der in einem Mercedes von der Stellmacher Straße aus dem Gewerbegebiet nach links auf die Steller Straße in Richtung Kirchhorst einbog. Statt anzuhalten und seine Fahrzeugpapiere auszuhändigen, gab der Mann aber Gas und flüchtete vor den Beamten. Im Kirchhorster Kreisel bog er entgegen der vorgeschrieben Fahrtrichtung mit hohem Tempo nach links ab – in die Straße Großhorst. Dort fand die Polizei, die die Verfolgung aufgenommen hatte, kurze Zeit später sein Auto. Vom Fahrer fehlte jedoch jede Spur.

Da die Polizei auf Grund des merkwürdigen Verhaltens des Fahrers davon ausgehen musste, dass der Mercedes vielleicht vorab gestohlen worden war, wurde prompt eine Fahndung eingeleitet. Mit dem Polizeihubschrauber in der Luft und angeforderten Polizeihunden am Boden machten sich die Beamten auf die Suche. In einer offenstehenden Lagerhalle an der Straße Großhorst konnte der Mann schließlich aufgegriffen werden.

Allerdings: Nach Überprüfung der Personalien und der Papiere stellte sich heraus, dass der Mann das Fahrzeug gar nicht gestohlen hatte, sondern rechtmäßiger Besitzer desselben ist. Einen Grund für seine Flucht fanden die Ermittler dennoch: Der Mann war laut Polizei augenscheinlich betrunken. Das bestätigte auch ein Atemalkoholtest vor Ort: Der Mann pustete 2 Promille. Nach der Festnahme bestritt er jedoch, am Steuer des Mercedes gesessen zu haben. Die Polizei schenkte diesen Aussagen wenig Glauben – der Mann musste zur Blutentnahme mit ins Kommissariat. Der Führerschein wurde ihm abgenommen. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon (0 51 39) 99 10 zu melden.

Von Carina Bahl

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