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Gymnasiasten befragen Politiker

Isernhagen Gymnasiasten befragen Politiker

Verwaltung und Politik zum Anfassen: Fünf Mandatsträger haben sich gestern zahlreichen Fragen von Achtklässler gestellt. Anlass waren die kommunalpolitischen Tage des Gymnasiums Isernhagen.

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Manfred Kobusch (von links, FDP) steht Niclas, Gerrit, Marie und Sarah Rede und Antwort.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Altwarmbüchen. Gerrit schaut auf seinen Fragenkatalog. Die Liste ist lang. Der junge Kirchhorster überlegt ein wenig – und entscheidet sich schließlich für eine Frage, die nicht auf dem Papier steht. Dann richten sich seine Augen fragend auf FDP-Politiker Manfred Kobusch. „Sind Sie für den Hühnerstall in Kirchhorst?“, fragt der 13-jährige Gymnasiast beherzt. Der Schüler meint, dass der Geruch vom geplanten Hühnerhof doch für die Nachbarn störend sein werde. Diese Meinung teilt der Freidemokrat keinesfalls: „Ich würde gern dort frische Eier kaufen“, erklärt der Kommunalpolitiker. Er sehe dem Vorhaben entspannt entgegen und sei neugierig auf den Stall, antwortet Kobusch.

Gerrits Mitschüler Niclas hingegen will wissen, ob die Gemeinde durch das A2-Center mehr Einnahmen hat. Konkret kann Kobusch die Frage nicht beantworten. „Der Kämmerer der Gemeinde wird es genau wissen.“

Engagiert nimmt die Klasse 8a neben Manfred Kobusch auch Herbert Löffler (SPD), Hans-Jürgen Beck (Grüne), Helmut Döpke (CDU) und Heiko Weichert (Linke) ins Kreuzverhör – und bekommen auch Antworten auf die Frage, warum diese Politiker geworden sind. Sozialdemokrat Herbert Löffler bewunderte seinen Schwiegervater, der sich stets für andere eingesetzt und für alles ein offenes Ohr gehabt habe. „Das hat mir imponiert, und deshalb habe ich auch den Weg in die Kommunalpolitik eingeschlagen“, sagt der Kirchhorster. Christdemokrat Döpke macht sich derweil für die Isernhagener Vereine stark. Diese leisteten sehr gute Arbeit, gerade auch im Jugendbereich, meint der Landwirt.

Vor dem Politikergespräch hatten die Gymnasiasten in kleinen Gruppen Einblicke in die Verwaltungsarbeit bekommen. In acht verschiedene Bereiche wie etwa das Bürgerbüro, das Rechnungsprüfungsamt oder den Bereich Schulen, Kultur und Sport durften sie hineinschnuppern. „Es ist wichtig, dass die Schüler erfahren, wofür das Geld ausgegeben wird“, sagte Lehrerin Doris Richelmann.

Von Katerina jarolim-vormeier

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