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Startschuss für die IGS ist gefallen

Isernhagen Startschuss für die IGS ist gefallen

Zweimal musste das Land die Planungsgruppe mangels Bewerbern ausschreiben – jetzt ist es geglückt. Kommissarischer Leiter der IGS Isernhagen wird Realschulleiter Jens Könecke. Mit ihm werden sieben Lehrer, zwei Eltern und ein Gemeindevertreter das pädagogische Konzept für die neue Schule auf den Weg bringen.

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"Wir wollen uns keine Konkurrenz machen": Gymnasiumsleiterin Christina Bielefeld und der designierte IGS-Leiter Jens Könecke.

Quelle: Frank Walter

Altwarmbüchen. 2014 hatte die Landesschulbehörde eine IGS für Isernhagen abgelehnt, im vergangenen Jahr kam die Genehmigung dann nur wenige Wochen nach der zweiten Antragsstellung. „So schnell die Genehmigung kam, so lange hat jetzt die Besetzung der Planungsgruppe gedauert“, teilte Schulamtsleiterin Silvia Voltmer im zuständigen Ausschuss mit. Zweimal habe das Land die Stellen ausschreiben müssen, um sie auch besetzen zu können. „Momentan wird überall eine IGS gegründet, da fehlen die Bewerber.“

Dabei hat die Planungsgruppe für die IGS Isernhagen ab sofort eine wichtige Aufgabe: Die acht Lehrkräfte, zwei Elternvertreter und ein Mitarbeiter der Gemeinde als Schulträger werden in den nächsten Wochen das pädagogische Konzept der neuen Schule festlegen. Welche Schwerpunkte soll die IGS Isernhagen haben? Welche Profile können die Schüler künftig belegen? Es gibt viel zu tun. „In der Gruppe gibt es nur einen Lehrer aus Isernhagen“, erklärte Voltmer. Und das sei der aktuelle Realschulleiter Jens Könecke. Er wird die Planungsgruppe anführen und somit auch automatisch zum kommissarischen Leiter der neuen IGS. „Alle anderen Lehrer wohnen aber in der Nähe von Isernhagen“, sagte Voltmer.

Einmal wöchentlich werden sich die Teilnehmer treffen, die abgesehen von den Eltern und des Gemeindevertreters ab Sommer auch alle an der neuen IGS arbeiten werden. Die erste Zusammenkunft am Donnerstag diente aber lediglich dem Kennenlernen.

Noch nicht genau datiert ist ein Infoabend im Mai. Am Donnerstag, 26. Mai, 15 bis 18 Uhr, und Freitag, 27. Mai, 9 bis 13 Uhr, werden die Anmeldungen für die neue IGS im Realschulgebäude am Helleweg entgegengenommen. Eine provisorische IGS-Homepage ist auf igsisernhagen.wordpress.com online. In einigen Wochen soll der Internetauftritt fertig sein.

Am Donnerstagabend informierte Jens Könecke gemeinsam mit Gymnasiumsleiterin Christina Bielefeld Eltern der aktuellen Viertklässler über die künftige Schullandschaft in der Gemeinde und die Unterschiede der beiden Schulformen. Man arbeite sehr gut zusammen und wolle sich keine Konkurrenz machen, versicherten beide Schulleiter. Stattdessen wolle man eine Durchlässigkeit in beide Richtungen – um die Schüler optimal zu fördern.

Isernhagens Politiker haben sich zudem dafür ausgesprochen, für die neue IGS einen Schulbezirk festzulegen. Damit können Isernhagener nur noch mit einer Ausnahmegenehmigung eine IGS außerhalb der Gemeinde besuchen. Viel dürfte sich für die Schüler damit aber nicht ändern: Da alle Gesamtschulen im näheren Umkreis in den vergangenen Jahren Schulbezirke eingerichtet haben und die Anmeldezahlen zumeist die freien Plätze überstiegen, war es für Isernhagener so oder so nahezu unmöglich geworden, einen IGS-Platz beispielsweise in Langenhagen oder in der Wedemark zu bekommen.

Von Carina Bahl und Frank Walter

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