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Fast 50 Jahre couragiertes Engagement

Isernhagen Fast 50 Jahre couragiertes Engagement

Isernhagen trauert um einen äußerst engagierten Politiker: Manfred Rehkopf ist am Dienstag nach schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren gestorben.

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Isernhagen trauert um Manfred Rehkopf.

Quelle: R.-Andreas Klein

Isernhagen. Mit tiefer Trauer und großer Bestürzung hat die SPD Isernhagen die Nachricht vom Tod des Parteifreunds aufgenommen: "Isernhagen verliert mit Manfred Rehkopf einen tatkräftigen Bürger mit Herz und Verstand“, würdigte ihn der Ortsvereinsvorsitzende Herbert Löffler. Sein kontinuierliches, couragiertes Engagement würden unvergessen bleiben. Rehkopf habe für seine Überzeugungen mit hohem Einsatz gekämpft und sich damit über Parteigrenzen hinweg viel Anerkennung erworben. "Für sein Wirken sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet. Die SPD-Fraktion wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind nun bei seiner Familie und seinen Freunden.“

Isernhagens Erster Gemeinderat Frank Niemeier würdigte Rehkopf gestern als bedeutsamen Ratspolitiker, der für seine Überzeugungen gestritten habe, dabei aber nie persönlich geworden sei.

Der große 96-Fan und gelernte Speditionskaufmann Manfred Rehkopf war 1962 in die SPD eingetreten und von 1968 an ununterbrochen bis zu seinem Tod Mitglied in kommunalpolitischen Gremien. Von 1968 bis 1974 war er Mitglied im Kreistag Burgdorf, von 1991 bis 2001 dann im Kreistag Hannover. Ebenfalls 1968 wurde er in den Rat der damals noch selbstständigen Gemeinde Isernhagen N.B. gewählt, 1974 dann in den Rat der Gemeinde Isernhagen, dem er bis zu seinem Tod angehörte. Acht Jahre lang wirkte der Sozialdemokrat dort als Fraktionsvorsitzender. Auch in den Ortsräten Isernhagen N.B. und später H.B. engagierte sich Rehkopf, dem es stets um den Einsatz für die Menschen und die Sache ging.

1998 verlieh Bundespräsident Roman Herzog dem Isernhagener, der sich auch als ehrenamtlicher Verwaltungsrichter engagierte, das Bundesverdienstkreuz.

Von Frank Walter

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