Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Ein Mann, eine Show, viele Ohrwürmer

Isernhagen Ein Mann, eine Show, viele Ohrwürmer

Einmal mehr hat Marc Masconi (Markus Matschkowski) den legendären Frank Sinatra in den Isernhagenhof geholt - musikalisch, aber nur vor wenigen Zuhörern.

Voriger Artikel
Bands planen Studioaufnahmen und Workshops
Nächster Artikel
Jugendfeuerwehren trotzen dem Regen

Erfahrener Entertainer: Marc Masconi unterhält im Isernhagenhof.

Quelle: Jürgen Zimmer

Isernhagen F.B.. Auch im September, aber vor sechs Jahren, war Marc Masconi mit der famosen Big-Band von Volker Schulz im Isernhagenhof und hatte das Publikum mit all den bekannten und weniger bekannten Frank-Sinatra-Songs beeindruckt. „The voice is back“, behauptete er damals in Anlehnung an den Ruhmestitel „The Voice“ („Die Stimme“), die man Sinatra gab. Viel Sinatra gab es am Sonnabendabend erneut in der großen Musikscheune des Isernhagenhofs, die mit etwa 170 Besuchern nur zur Hälfte besetzt war.

Der vielseitige Sänger, Entertainer, Pianist und Produzent, der als „GentleMen of Music“ auftrat, zeigte eine Ein-Mann-Show, in der er außer den Songs des bereits genannten Sinatras noch Hits von Tom Jones, Tony Christie, Elton John, Reinhard Mey und Udo Jürgens präsentierte. Ein oft zu lautes Orchester-Playback wirkte eher störend und nahm der Show in Teilen die Authentizität. Unplugged, wie man sagt, also ohne aufwendige Technik, nur Masconi, seine gute Stimme und das Klavier – das wäre stilvoll im Sinne eines Gentlemen gewesen. Das Publikum klatschte brav nach jedem Lied, ohne sich zu verausgaben.

Aber Masconi mit all seiner Erfahrung (er habe kürzlich „genullt“, sei 50 Jahre alt geworden, erzählte er) und seinen charmanten Plaudereien über Sinatra und Co. steigerte im zweiten Teil die Anzahl der Ohrwürmer. Lieder wie „Ich war noch niemals in New York“, „She’s a Lady“ und „Sexbomb“ bis hin zu „Ich will mit dir einen Drachen bauen“ und natürlich „My Way“ und „New York, New York”, lockte die Besucher aus der Reserve. Bei „I Did What I Did For Maria“ von Tony Christie aus dem Jahr 1971 stieg Masconi von der Bühne und nahm Fühlung mit der ersten Reihe im Saal auf. So etwas kommt gut an, das lieben die Leute – und das weiß der erfahrene Entertainer.

Marc Masconi, mit bürgerlichem Namen Markus Matschkowski, sieht sich als legitimen Nachfolger von Frank Sinatra. Ob dem so ist, darüber kann sich jeder eine eigene Meinung bilden. Tatsache ist, dass Masconi einem ganz Großen des Genres seine Reverenz erweist, und das macht er sehr gut mit einem Stimmtimbre, das, schließt man die Augen, durchaus an den legendären Frank Sinatra erinnert.

Von Jürgen Zimmer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6xhh7nkxl6xn9osz7qn
Hunderte feiern Peter Maffay im A2-Center

Fotostrecke Isernhagen: Hunderte feiern Peter Maffay im A2-Center