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Liberaler übernimmt in Isernhagen K.B.

Isernhagen K.B. Liberaler übernimmt in Isernhagen K.B.

Mit Matthias Kenzler stellt die FDP Isernhagen erstmals in ihrer Geschichte einen Ortsbürgermeister. Der 46-Jährige hat am Dienstagabend in K.B. Hans-Heinrich Behrens (CDU) beerbt, der bei der Kommunalwahl nicht mehr angetreten war.

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Der neue Ortsrat Isernhagen K.B. mit Dieter Wolf (SPD, von links), Karin Silinger (CDU), Ortsbürgermeister Matthias Kenzler (FDP), seinem Stellvertreter Christian Schröder (CDU) und Manfred Rosinski (Grüne).

Quelle: Frank Walter

Isernhagen K.B.. Während sich Parteien andernorts in konstituierenden Sitzungen Kampfabstimmungen liefern, fiel die Wahl Kenzlers zum Ortsbürgermeister ebenso einstimmig aus wie die von Christian Schröder (CDU) zum Stellvertreter. "Wir haben uns vorher alle fünf zusammengesetzt und dann gemerkt, dass der Rückhalt bei mir liegt“, klärte Kenzler auf. Schröder, den die CDU als Ortsbürgermeisterkandidaten in den Wahlkampf geschickt hatte, habe deshalb zurückgezogen.

Der gebürtige Lübecker Kenzler, seit 2007 K.B.er und als Franchisenehmer in der Telekommunikation-Branche tätig, hatte bei der Kommunalwahl mit Abstand die meisten persönlichen Stimmen erreicht – für ihn das Ergebnis seines Haustür-Wahlkampfes. "Ich werde achtgeben, dass ich trotzdem nicht abhebe – das wird schon klappen.“ Den FDP-Wahlkampf-Slogan "Zuhause in Isernhagen“ wolle er sich zu eigen machen: "Jeder soll sich hier in K.B. wohlfühlen – in der Mitte Isernhagens.“

Zu den ersten Gratulanten gehörte die Isernhagener FDP-Vorsitzende Christiane Hinze – die selbst noch als Parteilose in Neuwarmbüchen Ortsbürgermeisterin gewesen ist. Dass die FDP erstmals einen Ortsbürgermeister stelle, sei "ein sehr schönes Gefühl“.

Das schöne Gefühl hatte auch Kenzlers Vorgänger Hans-Heinrich Behrens in den fünf Jahren seiner Amtszeit oft gehabt. Mit tränenunterdrückter Stimme hatte Behrens zu Beginn der Sitzung die größten Projekte seiner Amtszeit Revue passieren lassen – wie die Gestaltungssatzung, die Baugebiete am Asphalweg und am Kircher Vorfeld, die Unterbringung der Flüchtlinge, die Diskussion um den Ausbau der K113. Für ihn persönlich seien die Einweihungen der Kita in der Alten Schule ("der Standort ist gut“) und des Gemeindehauses Höhepunkte gewesen.
Dass gerade das kleine Baugebiet am Asphalweg auch den neuen Ortsrat beschäftigen dürfte, hatte zuvor die Einwohnerfragestunde gezeigt. Dort hatten Altanlieger wie schon in den Vorjahren ihre Sorge vor hohen Rechnungen für den Straßenausbau zum Ausdruck gebracht.

Von Frank Walter

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