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Mehr Personal für die Krippen

Isernhagen Mehr Personal für die Krippen

Die Gemeinde steuert auf die dritte Kraft in den Krippen zu - und das nicht nur in den Kitas in eigener Trägerschaft, sondern flächendeckend in Isernhagen.

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Dritte Kraft für alle Einrichtungen: Die Verwaltung soll Kosten benennen.

Quelle: Symbolbild

Isernhagen. „Dritte Kraft in Krippen. Der Rat beschließt, dass ab dem Haushaltsjahr 2016 entsprechende Mittel in den Gemeindehaushalt eingestellt werden. Dauer und Umfang sind abhängig von der Zeit, in der diese Mittel noch nicht vollständig von dritter Seite übernommen werden.“ In wenigen Sätzen hatte die CDU in ihrem Antrag kurz skizziert, wie sie die Betreuung der Ein- bis Dreijährigen verbessert wissen will. Zu kurz für die Mitglieder des Sozialausschusses, die am Dienstagabend einige Nachfragen hatten. Will die CDU das nur für die vier Krippengruppen in kommunaler Trägerschaft? Oder sogar für alle 13 Gruppen in Isernhagen, also auch für die, bei denen Caritas oder evangelische Kirche das Sagen haben? Was würde das kosten? Wie stellt sich die CDU die Gegenfinanzierung vor? Und gibt es nicht schon dritte Erzieherinnen in manchen Krippen?

Tatsächlich haben alle Krippen bereits eine dritte Kraft, allerdings nur mit 20 Wochenstunden - entsprechend der derzeitigen Finanzierung durch das Land, wie Amtsleiterin Silvia Voltmer erläuterte. Bis zum Kindergartenjahr 2020/21 steigt der Landeszuschuss auf eine 100-prozentige Deckung an - es geht also um eine anteilige Kostenübernahme für fünf Jahre. „Ganz grob“ nannte Voltmer dafür eine Summe von 370 000 Euro - je nach Tarifabschluss, über den zum Zeitpunkt der Sitzung noch verhandelt wurde, und der Eingruppierung der Mitarbeiter in Besoldungsgruppen.

Tendenziell, so wurde in der Diskussion deutlich, sind die Politiker aller Fraktionen für die bessere personelle Ausstattung bei der Betreuung in Krippen. „Das stünde Isernhagen gut zu Gesicht“, ist Oliver Mengershausen (CDU) überzeugt. Und, da waren sich Christiane Hinze (FDP) und Carmen Merkel (Grüne) einig, das sollte dann auch für alle 13 Krippengruppen gleich welcher Trägerschaft gelten. Die Verwaltung soll in der Novembersitzung konkrete Kosten benennen.

Der Burgwedeler Rat hatte bereits 2011 den Beschluss gefasst, den Personalschlüssel in den Krippen zu verbessern.

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Von Redakteur Frank Winternheimer

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