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Ortsrat sagt: "Ja, aber ...“

Isernhagen Ortsrat sagt: "Ja, aber ...“

Bauen - ja. Einen planerischer Freibrief - nein. Der Ortsrat Altwarmbüchen hat den Plänen der
 Gemeindeverwaltung zur Umgestaltung des Parkplatzes an der Stettiner Straße mehrheitlich zugestimmt. Allerdings nicht ohne Forderungen, was dort entstehen soll.

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Gut genutzt: Auf dem etwa 20.000 Quadratmeter großen Gemeindegelände finden zurzeit zahlreiche Anwohner einen Parkplatz.

Quelle: Zottl

Altwarmbüchen. Mit einer Grundsatzentscheidung ohne weitere Zusätze hatten die meisten Politiker bei ihrer Sondersitzung am Dienstagabend Bauchschmerzen. Der Aufstellungsbeschluss zur Bebauungsplanänderung "Südlich Bothfelder Straße" war den meisten zu unkonkret. Nachdem alte Pläne der Gemeinde gescheitert waren, eine Durchfahrt vom Rathaus zur Hannoverschen Straße zu bauen, lautet das Ziel nun laut Beschlussvorlage, die Fläche "durch einen Neubau städtebaulich zu gestalten", eine Fuß- und Radwegeverbindung herzustellen und eine Tiefgarage anzulegen.

"Zu schwammig", fand das Anette Heinze (SPD). Christiane Müller-Koenig (Bündnis 90/Grüne) formulierte die Gemütslage der Mehrheit: "Ich finde es gewagt, den Aufstellungsbeschluss so zu beschließen. Die Gemeinde hat dann freie Hand." Wolfgang Hansen (SPD) forderte Stadtplanerin Michaela Austermann auf: "Lassen Sie die Katze doch mal aus dem Sack!" Das tat diese dann auch, allerdings mit dem Hinweis, nichts davon sei konkret: Vorstellbar sei ein viergeschossiges Gebäude mit Büro-, Wohn- und Geschäftsräumen. "Wir sind dran am Thema und versuchen, Gespräche zu führen", sagte Austermann.

Diese erste Grobskizze nahm das Gremium zum Anlass, das Votum pro Aufstellungsbeschluss an drei konkrete Forderungen zu knüpfen: Sollten in dem Neubau Wohnungen entstehen, sollen diese behindertengerecht ausgestattet werden. Noch mehr als dies brannte aber die Park- und Verkehrssituation vor Ort auf den Nägeln: Einigkeit herrschte darüber, dass nicht nur Parkraum für die Nutzer und Bewohner des Neubaus zu schaffen sei. Auch Ersatz für die bis zu 40 Stellplätze des jetzigen Parkplatzes müsse her. Dass die geplante Tiefgarage diesen Bedarf befriedigen kann, zweifelten die Ortsratsmitglieder mehrheitlich an und verlangen von der Verwaltung ein Konzept. Um die Bothfelder Straße nicht mit zusätzlichem Verkehr zu belasten, solle außerdem die Zufahrt zum Gebäude über die Hannoversche Straße geführt werden.

Verwaltungsmitarbeiterin Claudia Halfen nahm die Forderungen positiv-gelassen auf: "Es ist der richtige Zeitpunkt für Vorgaben. Das könnte am Ende das Verfahren abkürzen", sagte sie.

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