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Messergebnisse zum Fluglärm sind umstritten

Isernhagen Messergebnisse zum Fluglärm sind umstritten

Die Auswertung der mobilen Messstelle des Flughafens Langenhagen, die für vier Wochen in Altwarmbüchen stationiert war, trifft auf ein geteiltes Echo. Laut Flughafen ist die gemessene Lautstärke nicht gesundheitsgefährdend, da die Durchschnittswerte unter dem gesetzlich vorgegebenen Lärmpegel liegen.

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Die Messwerte zum Fluglärm über Altwarmbüchen werden unterschiedlich interpretiert.

Quelle: Christian Elsner/Archiv

Isernhagen. Das sieht die Bürgerinitiative aus Kirchhorst ganz anders. „Es ist so eine Sache mit den Durchschnittswerten“, kritisiert BI-Sprecher Siegfried Lemke. „Wenn in einem Raum zwei Menschen sitzen und einer ein Hähnchen isst, dann hat im Raum durchschnittlich jeder ein halbes gegessen.“ Auch wenn der Lärm im Durchschnitt nicht zu hoch sei, bedeuteten die lauten Überflüge in der Nacht dennoch durchaus Stress für den menschlichen Körper. Dass es viele laute Überflüge gibt, sieht die BI anhand ihrer eigenen Messstation.

Eben diese wiederum kritisiert das Bürgerforum Pro-Hannover-Airport. „Die gemessenen Werte der BI gehen auf eine nicht genormte Messstation zurück“, betont Bernd R. Speich. „Wenn die staatlich geprüften Werte innerhalb der gesetzlichen Vorschriften liegen, dann ist es den Betroffenen zuzumuten, im Interesse der Allgemeinheit diese zu ertragen.“

Um Abweichungen bei Messungen mit einfachen Messgeräten geht es auch bei der Informationsveranstaltung zum Schutz gegen Fluglärm am Mittwoch, 28. Oktober, ab 18 Uhr, im Rathaus.

von Carina Bahl

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