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Mit "Merci Cherie" endet die Udo-Hommage

Isernhagen Mit "Merci Cherie" endet die Udo-Hommage

"Merci Udo - die Hommage an Udo Jürgens": Dessen berühmten Schlager, neu zu entdeckende Balladen und humorvolle Chansons hat Michael von Zalejski am Freitagabend den 50 Gästen im KulturKaffee Rautenkranz geboten – stilecht am Klavier.

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Michael von Zalejski setzt bei der Interpretation der Udo-Jürgens-Titel eigene Akzente.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Isernhagen F.B.. "Dieser Abend wird kein Trauerkonzert." Zwischen Klatschen und Tränchen habe das Publikum alle Freiheiten. Vier Wochen vor seinem Tod  im Dezember 2014 habe der große Chansonniers ihm noch viel Glück für sein Udo-Programm gewünscht, erzählte Zalejski.

Das Glück war am Freitagabend auf Seiten der Isernhagener Jürgens-Fangemeinde, auch wenn diese auf die meisten der großen Hits ganz bis zum Schluss warten musste. Viele weniger bekannte Schlager hatte von Zalejski im Repertoire, einige modifizierte er. "Griechischer Wein" zum Beispiel spielte er in der langsamen Version, wie Jürgens sie auf seinen letzten Tourneen gespielt hatte – viel ruhiger und intensiver als der Ohrwurm, der zum größten kommerziellen Erfolg des Österreichers geworden ist. Die Köpfe vieler im Publikum wiegten hin und her. So mancher sang textsicher mit.

Mit dem sozialkritischen Stück "Ein ehrenwertes Haus" setzte der studierte Sänger und Pianist sein Soloprogramm fort. Von Zalejski kam Jürgens Stimmfarbe dabei sehr nahe. Dabei imitiert er aber nicht, sondern setzte eigene Akzente. Die von Udo Jürgens komponierte Titelmelodie zu den "Tom & Jerry"-Zeichentrickfilmen spielt er in voller Länge: "Sie haben vollen Eintritt bezahlt, also sollen sie auch das ganze Lied bekommen", scherzte Zalejski.

Bei "Humtata und Tätärä", einem Seitenhieb von Udo Jürgens auf die volkstümliche Musikszene - Zalejski nannte sie "die böse Stiefschwester der Volksmusik" - empfahl der Musiker: "Sie dürfen klatschen, ohne sich zu schämen. Das ist Klatschen aus satirischen Gründen."

Das zweistündige Gastspiel im KulturKaffee endete so wie die Jürgens-Konzerte in dessen letzten Jahren. Der Star verabschiedete sich stets mit einem Medley seiner ganz großen Hits, die von seinem Publikum einfach verlangt wurden. "Udo wusste, was er seinen Fans schuldig ist", sagte von Zalejski. Sieben Lieder, darunter Klassiker wie "Aber bitte mit Sahne", "17 Jahr, blondes Haar" und "Merci Cherie", bildeten das furiose Finale - und machten das Publikum überglücklich.

Von Katerina jarolim-vormeier

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