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Mittagessen in den Kitas wird teurer

Isernhagen Mittagessen in den Kitas wird teurer

Eltern müssen sich auf höhere Gebühren für die Mittagsverpflegung in den kommunalen Krippen, Kindergärten und Horten einstellen. Der Sozialausschuss stimmte jetzt mehrheitlich für die Erhöhung ab dem 1. August. Der Ratsbeschluss in der nächsten Woche dürfte nur eine Formsache sein.

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Folgt der Rat der Mehrheit im Sozialausschuss, wird das Mittagessen in den kommunalen Kitas für Eltern teurer.

Quelle: Symbolfoto: dpa/Waltraud Grubitzsch

Isernhagen. Die Gemeinde hatte die Gebühren für die Mittagsverpflegung in ihren Kindertageseinrichtungen zuletzt 2011 erhöht. Die Kalkulation hatte damals auf Preisen des Essenslieferanten von 2,25 Euro für Krippen- und Kindergartenkindern und 2,35 Euro für Hortkinder beruht. Dieser Preis sei im Mittelwert um 15 Cent pro Essen gestiegen, so die Gemeindeverwaltung. Daneben seien auch die Kosten für das Küchenpersonal gestiegen, das zur Vor- und Nachbereitung in den Ausgabeküchen eingesetzt wird. Diese Mitarbeiter überwachen die Temperatur des Essens, portionieren es, erledigen den Abwasch und sorgen für die Küchenhygiene.

Fällt der Ratsbeschluss wie erwartet aus, werden für Krippe und Kindergarten monatlich statt 49 dann 58 Euro fällig. In den Horten müssen Eltern dann 51 statt 46 Euro (ohne Ferienbetreuung) beziehungsweise 60 statt 53 Euro (mit Ferienbetreuung) zahlen. Während Wolfgang Determann für die CDU von einer moderaten Erhöhung sprach und auch die Grünen im Sozialausschuss dafür stimmten, verweigerte sich die SPD. Ihre Partei wolle mittelfristig die Kita-Gebühren ganz abschaffen, sagte Sabine Müller; da werde man die Erhöhung der Essensgebühren auch nicht mittragen.

Bei ihrem Überblick über die Situation in den Kitas sprach Amtsleiterin Silvia Voltmer davon, dass es erstmals auch im Kindergartenbereich eng werde. Falls der Zuzug, bedingt durch neue Baugebiete und Flüchtlinge, weiter so anhalte, sei die Schaffung weiterer Kindergartenplätze unausweichlich, um dem gesetzlichen Anspruch zu genügen. "Gerade in Altwarmbüchen und H.B. steigt der Bedarf massiv“, so Voltmer – wobei in H.B. für 2017/18 ohnehin eine neue kleine Kita geplant ist.

Von Frank Walter

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