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16 Wochen ohne Supermarkt im Dorf

Isernhagen 16 Wochen ohne Supermarkt im Dorf

Es hat drei Jahre gedauert, bis die Region grünes Licht gegeben hat und der dazugehörige Bebauungsplan fertig war. Jetzt arbeiten die Maurer am Ortsausgang von Kirchhorst: Der dortige NP-Markt wird in den kommenden Monaten in einen größeren Edeka-Markt umgebaut.

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Der Rohbau für die Erweiterung des Supermarktes steht fast.

Quelle: Carina Bahl

Kirchhorst. Mehr als 1100 Quadratmeter statt bisher nur 620 Quadratmeter Verkaufsfläche sollen den Einkäufern am Langen Felde ab Mitte Juli zur Verfügung stehen. „Wir freuen uns, dass wir dank sehr guter Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Investor unseren Kunden zukünftig einen Vollsortimenter bieten können“, betont Edeka-Vertriebsleiter Christian Mosler. Auch der in Isernhagen N.B. beheimatete Investor Heinz-Peter Selge freut sich, die Nahversorgung mit Lebensmitteln in Kirchhorst so auf zukunftssichere Beine stellen zu können.

So weit die gute Nachricht. Die schlechte allerdings: Ab Dienstag, 21. März, wird der einzige Einkaufsladen im Dorf für 16 Wochen geschlossen werden. Die Schließung ist laut Edeka notwendig, um den Neubau zur Erweiterung, der aktuell schon in seinen Grundmauern steht, mit dem Bestandsgebäude zu verbinden. Um die Kirchhorster in dieser Zeit zu unterstützen, wird der Supermarktbetreiber einen Shuttle-Service einrichten. Das hatte schon gut funktioniert, als Edeka in Isernhagen H.B. neu baute und auch dort für einige Wochen hatte schließen müssen. Und so funktioniert das Angebot: Ab 21. März werden alle Kunden, die es möchten, an jedem Dienstag und Freitag um 9 Uhr an der Bushaltestelle direkt vor dem NP-Markt in Kirchhorst eingesammelt und kostenlos zum Edeka-Markt nach Wettmar gefahren. Dort können sie einkaufen und werden dann gegen 10.45 Uhr nach Kirchhorst zurückgefahren. Eine Anmeldung wird nicht benötigt.

Nach der Neueröffnung des Supermarktes im Juli werden 75 Parkplätze für die Kunden zur Verfügung stehen. Zudem plant Edeka, im neuen Markt kostenloses WLAN vorzuhalten und eine barrierefreie Kundentoilette einzurichten. Die bereits im Markt angesiedelte Bäckereifiliale wird bleiben und ebenfalls wachsen: Zur Verkaufstheke soll ein kleines Café mit Sitzplätzen eingerichtet werden. Dass es wohl dann auch sonntags dort Brötchen geben wird, hatte bereits Ortsbürgermeister Herbert Löffler (SPD) in Erfahrung gebracht. Edeka plant für seinen Neubau umweltfreundlichen Maßnahmen – von der LED-Beleuchtung bis hin zu Glastüren vor den Kühlregalen im Markt.

Von Carina Bahl

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